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Wolfhager Stadtanzeiger
Ausgabe 10/2026
Rathaus
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Rathaus

Mit dem Projekt "Raum auf Zeit" nimmt eine der ersten Maßnahmen aus dem Landesprogramm "Zukunft Innenstadt" konkrete Form an. In der Schützeberger Straße 38-40 ist ein neuer Ort für kreative Ideen, Handel, Kultur und Begegnung entstanden. Nach einem erfolgreichen Pre-Opening während des Wolfhager Stadtfestes startet der Raum im Juni nun in die erste reguläre Nutzung.

Der städtische Erdgeschoss-Leerstand am Einfallstor zur Innenstadt wurde in den vergangenen Wochen Schritt für Schritt hergerichtet und steht künftig als flexibel nutzbare Fläche zur Verfügung. Ziel ist es, neue Konzepte sichtbar zu machen, lokale Akteurinnen und Akteure einzubinden und die Innenstadt durch wechselnde Angebote zusätzlich zu beleben.

Das Konzept knüpft an den bisherigen "Raum auf Zeit" neben der Buchhandlung Mander an. Nach dem Ende dieses Standorts führt die Stadt Wolfhagen die Idee nun im Rahmen der Innenstadtoffensive weiter - mit neuem Standort, neuer Struktur und wechselnden Nutzungen.

Gelungener Auftakt beim Stadtfest

Bereits während des Wolfhager Stadtfestes konnten Besucherinnen und Besucher einen ersten Blick in den "Raum auf Zeit" werfen. Beim Kreativmarkt wurde deutlich, welches Potenzial in der Fläche steckt: Handgemachte Produkte, kreative Arbeiten und regionale Angebote sorgten für einen lebendigen Vorgeschmack auf das, was künftig an diesem Standort möglich ist.

Im Juni: Pop-up-Atelier mit Meike Bohland

Den ersten regulären Monat gestaltet die Designerin Meike Bohland. Unter ihrem Label "ein kleines Potpourri" präsentiert sie im Juni ihre Textil- und Designprodukte im "Raum auf Zeit".

Der besondere Reiz: Der Raum ist nicht nur Verkaufsfläche, sondern zugleich Atelier auf Zeit. Besucherinnen und Besucher können Meike Bohland bei der Arbeit über die Schulter schauen, ihre Entwürfe und Materialien kennenlernen und erleben, wie aus Ideen, Stoffen und Gestaltung besondere Produkte entstehen.

Damit wird der "Raum auf Zeit" im Juni zu einem offenen Ort für Design, Kreativität und Austausch. Wer individuelle Produkte entdecken, kreatives Arbeiten aus nächster Nähe erleben oder einfach neugierig auf das neue Innenstadtprojekt ist, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

Leerstand wird zum Möglichkeitsraum

Der "Raum auf Zeit" ist als modular nutzbarer Ort angelegt. Er kann künftig für Pop-up-Verkäufe, kleine Ausstellungen, kreative Werkstätten, Präsentationen oder niedrigschwellige Angebote aus Handel, Kultur und Stadtgesellschaft genutzt werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf wechselnden Inhalten: Der Raum soll immer wieder neue Anlässe schaffen, die Innenstadt zu besuchen. So können Ideen ausprobiert, Angebote sichtbar gemacht und neue Nutzungen für die Innenstadt erprobt werden.

Mit dem Projekt verfolgt die Stadt Wolfhagen den Ansatz, Leerstand aktiv als Chance zu nutzen. Neue Konzepte können zunächst zeitlich begrenzt getestet werden, ohne dass sofort ein dauerhaftes Ladenlokal angemietet werden muss. Gleichzeitig entsteht ein sichtbarer Impuls für die Innenstadt.

Große Nachfrage bereits zum Start

Die hohe Nachfrage zeigt bereits jetzt, dass das Konzept auf großes Interesse stößt: Für das Jahr 2026 sind die verfügbaren Zeiträume nahezu vollständig vergeben beziehungsweise reserviert. Der "Raum auf Zeit" entwickelt sich damit schon zum Start zu einem gefragten Ort für kreative, gewerbliche und gemeinwohlorientierte Nutzungen.

Interessierte können sich dennoch weiterhin mit Projektideen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wolfhagen wenden. Auch wenn für 2026 aktuell voraussichtlich keine freien Zeiträume mehr zur Verfügung stehen, können Anfragen für spätere Zeiträume oder mögliche Wartelisten berücksichtigt werden.

 

 

 

 

Kontakt:

Natja Krug, Wirtschaftsförderung der Stadt Wolfhagen, natja.krug@wolfhagen.de, Tel. 05692 602400

Mit dem Start im Juni wird der "Raum auf Zeit" zu einem sichtbaren Baustein der Innenstadtoffensive Wolfhagen. Der Auftakt mit Meike Bohland zeigt, wie aus Leerstand ein Möglichkeitsraum werden kann - für kreative Ideen, neue Angebote und eine leben.