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Wolfhager Stadtanzeiger
Ausgabe 13/2019
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Traditioneller Waldbegang der Stadt Wolfhagen

Trotz frühmorgendlichen Regens haben es auch in diesem Jahr viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Institutionen sich nicht nehmen lassen, am traditionellen Waldbegang teilzunehmen.

Die Wanderroute führte vom Stadtteil Ippinghausen entlang des Waldes über den Zwickenberg nach Leckringhausen.

Die fachlichen Informationen zur aktuellen Entwicklung des Waldes sowie zur Nachhaltigkeitssituation gab Revierförster Friedrich Vollbacht.

Insbesondere machte er darauf aufmerksam, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen eine nachhaltige Holznutzung im Stadtwald Wolfhagen nach dem Dürrejahr 2018 nicht möglich ist, auch wenn Kalamitäten zum Leben des Waldes genauso dazu gehören, wie Krankheiten zum Leben der Menschen. Erstmalig seit rund 200 Jahren lassen sich aber diese Schwankungen in einem mittelfristigen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren nicht mehr ausgleichen. Der Holzvorrat beginnt zu sinken. Da ganz Mitteleuropa von den Veränderungen betroffen ist, ist der Holzabsatz eingeschränkt. Dadurch und durch die erforderliche Wiederaufforstung ändert sich die finanzielle Situation im Stadtwald in den nächsten Jahren. Aufgabe eines jeden ist es, die Herausforderung anzunehmen und mit Blick auf die zukünftigen Generationen unseren Wald zu erhalten.

Nach einer zünftigen Frühstückspause in Leckringhausen, den Grußworten von Ortsvorsteher Lange und Frau La Croix sowie der Möglichkeit einer Besichtigung des Hugenottenmuseums ging es mit dem Bus weiter zum Ofenberg.

Das Ziel „Wolfsschänke“ war nach einem kurzen Fußweg erreicht und die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Abschluss.

Bürgermeister Schaake dankt dem „Förderverein Traditionsobjekt Wolfsschänke“ für die Mittagsbewirtung und allen Beteiligten, die mit zum Gelingen des Waldbeganges beigetragen haben, für ihren Einsatz.