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Im August 2024 startete die Gemeinde Losheim am See gemeinsam mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld das Projekt „Integriertes Quartierskonzept“ für die Ortsteile Bachem, Niederlosheim, Wahlen, Losheim und Scheiden. Ziel des Projekts ist es, die Klimabilanz sowie die Zukunftsfähigkeit der Ortsteile nachhaltig zu verbessern. Dies soll durch Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und die Förderung erneuerbarer Energien erreicht werden. So profitieren nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger - beispielsweise durch mögliche Einsparungen bei den Energiekosten oder der CO₂-Steuer.
Im Rahmen dieses Projektes fanden zwischen November und Januar drei Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen statt.
Im November informierten Christoph Dohm und David Hahn in den Scheidener Stuben zum Thema: „Gebäudesanierung: Wärme mit Zukunft - klimaneutral, effizient, bezahlbar“.
Christoph Dohm stellte die Vorteile einer Wärmepumpe vor und erläuterte sehr anschaulich, wie diese auch in Altbauten funktionieren kann. Es gibt verschiedene Varianten, den Wärmebedarf und die Funktionalität im Vorfeld zu testen. Auch Maßnahmen zur Dämmung oder z.B. der Austausch von Fenstern können als kleinere Investition im Haus bei der Einsparung von Kosten helfen.
Beim zweiten Vortrag im Dezember in Bachem ging es um das Thema: „Gebäudesanierung - Wärme clever nutzen - Dämmung für Klimaschutz und Komfort“
Hier wurden verschiedene Dämmstoffe vorgestellt, Einsparpotentiale genannt und motiviert, etwas in seinem Haus zu ändern. Christoph Dohm betonte, dass es nicht immer gleicht eine Komplettdämmung des Hauses sein muss. Oft reicht es aus, z.B. auf dem Dachboden die Bodenplatte zu dämmen, um die Wärme im Haus zu halten. Er zeigte die Stellen auf, an denen in der Regel, besonders im Altbau, die meisten Wärmeverluste zu verzeichnen sind und gab Tipps, wie man dort mit kleineren Maßnahmen Vorsorge treffen kann.
Im Januar 2026 wurde das Thema „Zukunft Sonnenstrom - wärmt das Haus und macht mobil“ beleuchtet. Dieses Thema fand in der Bevölkerung den größten Anklang. Die Hauptfrage „Wie kann selbst erzeugter Solarstrom sinnvoll im eigenen Haushalt genutzt werden - für Strom, Wärme und Mobilität?“ wurde ausführlich mit vielen Beispielen beantwortet. Im Fokus stehen dabei konkrete Möglichkeiten für BürgerInnen, mit Photovoltaik einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und gleichzeitig ihre eigenen Energiekosten zu senken. Auch die Fördermöglichkeiten und Kosten wurden dargestellt.
Nach der Serie dieser Veranstaltungen lädt die Gemeinde Losheim am See alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Abschlussveranstaltung am 24. Februar um 18 Uhr in den Saalbau ein.
Hier wird das Konzept der Kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Außerdem wird informiert über den Stand der Dinge in Sachen Nahwärme in Losheim, die Verbraucherzentrale des Saarlandes stellt Fördermöglichkeiten vor und die Ansprechpartner des IfaS, die die integrierten Quartierskonzepte erstellt haben, werden ebenfalls vor Ort sein.
Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor. Nähere Information folgen.