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Nachrichtenblatt Maikammer
Ausgabe 12/2021
Amtlicher Teil
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Corona-Schutzimpfung

Alle Informationen für Menschen aus dem Landkreis SÜW auf einen Blick

Landes-Impfzentrum Neustadt bietet Möglichkeit zur Impfung für Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer

Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer können sich wohnortnah im Impfzentrum in Neustadt an der Weinstraße impfen lassen.

Fahrmöglichkeiten zu den Landes-Impfzentren

Personen aus dem Kreis SÜW und der Stadt Landau, die bereits einen Termin in einem der Impfzentren haben, denen jedoch keine Fahrmöglichkeit zur Verfügung steht, können sich bei der Koordinierungsstelle der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 06341 - 940 444 melden. Dort werden kostenlose und individuelle Transportmöglichkeiten im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements vermittelt.

Die Voraussetzungen, um einen Transport in Anspruch nehmen zu können, sind:

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ein Termin für die Impfung in einem Landes-Impfzentrum ist bereits vorhanden

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die Person hat keine eigenen Fahrmöglichkeiten

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die Person hat alle Möglichkeiten abgeklärt, z.B. hilfsbereite Nachbarn, Verwandte, Bekannte, Nachbarschaftshilfen etc.

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die Person ist mobil. Wichtiger Hinweis: Kranken-, Rollstuhl- und Liegendtransporte sind leider nicht möglich.

Terminvergabe

Die Terminvergabe erfolgt zentral über das Land. Die Kreise und Städte haben darauf keinen Einfluss und können auch keine Termine vereinbaren oder verschieben. Wer der Priorisierungsgruppe 1 angehört und sich für den Wartepool registrieren lassen möchte, kann dies entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de tun.

Verschiedene Personengruppen können einen Termin für eine Impfung in den Impfzentren vereinbaren:

Am 27. Februar wurde mit den Impfungen der Prioritätsgruppe 2 gestartet, es folgte ab 6. März die Möglichkeit zur Registrierung über das Online-Impfportal für vorerkrankte Menschen der Priorisierungsgruppe 2 sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und von Schwangeren.

Seit 10. März kann sich die Personengruppe der Menschen über 70 bis 79 Jahre für einen Impftermin registrieren.

Zu den Personengruppen im Detail:

Für einen Impftermin registrieren können sich Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur, Beschäftigte in Krematorien, Personen, die in Obdachlosenheimen oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern tätig sind, Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind, Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind und Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung und Beschäftigte in Grundschulen sowie in Förderschulen. Zu den Erkrankungen mit Priorisierungsfolge zählen beispielsweise Demenz, spezielle Formen der Diabetes, Leberzirrhose sowie andere Leber- oder Nierenerkrankungen. Um eine Impfung erhalten zu können, benötigen die Betroffenen gemäß den Vorgaben der Impfverordnung des Bundes eine ärztliche Bescheinigung. Für Kontaktpersonen hingegen stellt das Land einen Vordruck zur Verfügung. Dieser ist dann von der Kontaktperson und der gepflegten oder schwangeren Person zu unterschreiben. Gegebenenfalls muss dies durch Dokumente wie beispielsweise einer Kopie des Mutterpasses oder einer ärztlichen Bescheinigung ergänzt werden.

Sollten Sie bei der Terminvereinbarung Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an Ihre zuständige Verbandsgemeindeverwaltung. Auch die Gemeindeschwestern plus bieten Hilfestellungen an. Eine Verlegung von Impfterminen, die bereits im Impfzentrum Wörth vereinbart wurden, ist leider nicht möglich, wie das Land Rheinland-Pfalz signalisiert hat.

Aktuelle Informationen zum Impfstoff AstraZeneca

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat entschieden, dass der Impfstoff AstraZeneca weiterhin als sicher und wirksam einzustufen ist. Auf dieser Grundlage hat die Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern gestern beschlossen, die Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland wiederaufzunehmen. Auch in Rheinland-Pfalz ausgesetzte Impfungen mit AstraZeneca wurden wieder gestartet. Konkret bedeutet dies, dass die ausgesetzten Impfungen der Priogruppe 2 in den Krankenhäusern, bei der Polizei und in den Justizvollzugsanstalten ebenso wie die Impfungen mit AstraZeneca in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch die mobilen Impfteams wieder anlaufen.

Auch die gestoppte Terminvergabe für neue Termine in den Impfzentren für die Prioritätsgruppe 2 wird aufgehoben. Neue Impftermine werden nun wieder für alle drei verfügbaren Impfstoffe vergeben. Personen, die sich bereits für einen Termin registriert haben, werden automatisch über eine Terminzuteilung informiert und müssen sich nicht erneut registrieren.

An den bereits terminierten Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna ändert sich nichts, diese Termine bleiben wie zugeteilt bestehen.

Anfahrtsdaten

Landes-Impfzentrum Neustadt: Telekom-Hochhaus, Chemnitzer Straße 2 in 67433 Neustadt an der Weinstraße (neben Testzentrum). Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der ehemaligen Aldi-Filiale in der Speyerdorferstraße vorhanden. Von dort ist es nur ein kurzer Weg ins Impfzentrum. Das Landes-Impfzentrum ist auch mit dem ÖPNV erreichbar. Über Neustadt (Hbf) zum Haltepunkt Süd oder Bus (Linie 507 und 510) und Bahn (RB 51/ RB 53).

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Das gemeinsame Bürgerinfotelefon des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06341-940 555 besetzt. Das Infotelefon des Landes Rheinland-Pfalz erreichen Sie unter der Telefonnummer 0800 - 5758100. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) erreichbar. Weitere aktuelle Informationen sind zusätzlich auf der Internetseite des Landkreises www.suedliche-weinstrasse.de abrufbar.

Gemeindeschwestern plus

VG Maikammer: Stephanie Rößler, Telefonnummer: 06321 - 855 14 18

Diese Informationen bieten einen Überblick über die aktuellen Angebote für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Südliche Weinstraße. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

Text: Kreisverwaltung SÜW