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Nachrichtenblatt VG Maikammer
Ausgabe 14/2026
Amtlicher Teil
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Naturgarten-Wettbewerb 2026

Die Ortsgemeinde Maikammer veranstaltet zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Naturgarten-Wettbewerb.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die in der Ortsgemeinde Maikammer wohnen und hier einen Garten haben.

Es gibt tolle Preise zu gewinnen, zum einen für den besten Naturgarten und zum andern für den besten Plan zur Gestaltung eines Naturgartens.

Die Jury wird bis Ende Mai die teilnehmenden Gärten besichtigen und eingereichte Gartenpläne begutachten. Die Prämierung der Gewinner findet Anfang Juni statt.

Zur Ermittlung der Sieger gelten folgende Kriterien:

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Verwendung von Pflanzen, die vogel- und insektenfreundlich sind

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Vielfalt an Lebensräumen im Garten für Fauna und Flora, z.B. Hecken, Bäume, Totholz, Steinhaufen, Trockensteinmauer, Wasserstelle, Wildblumenwiese, „wilde“ Ecke, etc.

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Lichtverschmutzung vermeiden (nachts kein künstliches Licht im Garten)

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Naturnahes Gärtnern: Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Torferden; Herstellung und Verwendung von eigenem Kompost

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Bodenschutzmaßnahmen, z.B. Mulchen und Bodendecker

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Verwendung natürlicher Materialien (Holz, Steine, Lehm) statt Plastik und Beton

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Natürliche Ästhetik

Anmeldeschluss ist 1.5.2026

Tel. 0160-2237453

E-Mail: naturgarten-maikammer@web.de

Was ist ein Naturgarten? (Teil 3)

Pflege des Naturgartens

Ein gut angelegter Naturgarten braucht weniger Pflege als ein klassischer Ziergarten. Hier sind die vier wichtigsten Regeln:

Keine Pestizide: In Deutschlands Gärten landen jährlich Tausende Tonnen Pestizide. Darunter leiden Mensch und Natur. Lassen Sie der Natur ihren freien Lauf. Für jeden „Schädling“ gibt es mindestens auch einen „Nützling“.

Kein Kunstdünger: Synthetische Düngemittel belasten das Klima, den Boden und das Grundwasser. Deshalb besser Kompost und andere Naturdünger verwenden, z.B. Gesteinsmehl und Hornspäne. Schnittgut häckseln und als Mulch ausbringen.

Torffreie Erde: Für Torf in Garten- und Blumenerde werden intakte Moore vernichtet, die für den Natur- und Klimaschutz unverzichtbar sind. Deshalb immer torffreie Erde kaufen oder eigenen Kompost verwenden.

Lebensräume schaffen und schützen: Ein Naturgarten bietet Lebensräume für viele verschiedene Wildtiere. Dafür braucht es eine bunte Vielfalt an Pflanzen und auch eine „wilde Ecke“ mit Totholz, Steinen und einer Wasserstelle. Statt Zierrasen setzen wir auf die Blumenwiese, die im Frühjahr nicht gemäht werden sollte.

Text: Ortsgemeinde Maikammer