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Nachrichtenblatt Maikammer
Ausgabe 21/2021
Amtlicher Teil
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Corona-Schutzimpfung: Alle Informationen für Menschen aus dem Landkreis SÜW auf einen Blick

Landes-Impfzentrum Neustadt bietet Möglichkeit zur Impfung für Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer

Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer können sich wohnortnah im Impfzentrum in Neustadt an der Weinstraße impfen lassen.

Fahrmöglichkeiten zu den Landes-Impfzentren

Personen aus dem Kreis SÜW und der Stadt Landau, die bereits einen Termin in einem der Impfzentren haben, denen jedoch keine Fahrmöglichkeit zur Verfügung steht, können sich bei der Koordinierungsstelle der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 06341 - 940 444 melden. Dort werden kostenlose und individuelle Transportmöglichkeiten im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements vermittelt.

Die Voraussetzungen, um einen Transport in Anspruch nehmen zu können, sind:

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ein Termin für die Impfung in einem Landes-Impfzentrum ist bereits vorhanden

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die Person hat keine eigenen Fahrmöglichkeiten

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die Person hat alle Möglichkeiten abgeklärt, z.B. hilfsbereite Nachbarn, Verwandte, Bekannte, Nachbarschaftshilfen etc.

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die Person ist mobil. Wichtiger Hinweis: Kranken-, Rollstuhl- und Liegendtransporte sind leider nicht möglich.

Terminvergabe

Die Terminvergabe erfolgt zentral über das Land Rheinland-Pfalz. Die Kreise und Städte haben darauf keinen Einfluss und können auch keine Termine vereinbaren oder verschieben. Wer den Priorisierungsgruppen 1, 2 oder 3 angehört, kann dies entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de tun. Das Landes-Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße weist darauf hin, dass eine Auswahl des Impfstoffs vor Ort nicht möglich ist.

Verschiedene Personengruppen können einen Termin für eine Impfung in den Impfzentren vereinbaren

Seit 23. April sind Terminregistrierungen für alle Personen der Prioritätsgruppe 3 möglich. Menschen zwischen 60 und 69 Jahren haben bereits seit 7. April die Möglichkeit, sich für eine Corona-Schutzimpfung zu registrieren.

Die neuen Registrierungen haben keinen Einfluss auf die Terminvergabe der Über-70-Jährigen sowie der Vorerkrankten der Prioritätsgruppen 1 und 2. Die Priorisierungsreihenfolge der Impfungen wird in Rheinland-Pfalz beibehalten. Die Prioritätsgruppen 1 und 2, die sich bereits registriert haben, erhalten ihre Impftermine vorrangig.

Hintergrund: Am 27. Februar wurde mit den Impfungen der Prioritätsgruppe 2 gestartet, es folgte ab 6. März die Möglichkeit zur Registrierung über das Online-Impfportal für vorerkrankte Menschen der Priorisierungsgruppe 2 sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und von Schwangeren. Ab 10. März wurde das Portal für Registrierung der Personengruppe der Menschen über 70 bis 79 Jahre geöffnet.

Impfberechtigt in der Prioritätsgruppe 3 sind nun neben den Menschen zwischen 60- und 69 Jahren, die sich bereits registrieren können, folgende Personengruppen:

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Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz, rheumatologischen Erkrankungen, Asthma bronchiale oder HIV-Infizierten sowie bis zu zwei Kontaktpersonen der Betroffenen.

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Personen, die in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind. Welche Bereiche dies betrifft, definiert der Bund in seiner KRITIS-Verordnung. Gemeint sind im Kern Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Konkret sind das beispielsweise das Apothekenwesen, die Pharmawirtschaft, die Ernährungswirtschaft, die Wasser- und Energieversorgung und das Transport- und Verkehrswesen.

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Personen, die mit niedrigem Expositionsrisiko für eine Corona-Infektion in medizinischen Einrichtungen arbeiten, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut

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Mitarbeitende im Lebensmitteleinzelhandel

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Mitglieder von Verfassungsorganen

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Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Corona-Infektion besteht. Dies betrifft beispielsweise Obdachlose und wohnungslose Menschen, Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, Streetworker, Mitarbeitende sowie Ehrenamtliche und Helferinnen und Helfer in Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe, Mitarbeitende in der Schuldnerberatung, in Betreuungsvereinen oder in der Suchtberatung, wenn unmittelbarer Kontakt zu den Klienten und damit verbunden erhöhtes Infektionsrisiko besteht, suchterkrankte Menschen in Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation, bürgerschaftlich Engagierte in "Initiativen des Ehrenamts in der häuslichen Pflege" sowie Mitglieder pflegebezogener Selbsthilfegruppen nach der Landesverordnung. Über die Zugehörigkeit zu diesen Gruppen ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen.

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Mitarbeitende von Gastronomiebetrieben. Nach Rücksprache mit dem Land sollen diese die letztgenannte Kategorie, also „Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht“ bei der Registrierung auswählen.

Sollten Sie bei der Terminvereinbarung Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an Ihre zuständige Verbandsgemeindeverwaltung. Auch die Gemeindeschwestern plus bieten Hilfestellungen an. Eine Verlegung von Impfterminen, die bereits im Impfzentrum Wörth vereinbart wurden, ist leider nicht möglich, wie das Land Rheinland-Pfalz signalisiert hat.

AstraZeneca-Zweitimpfungstermine werden mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt

Die Gesundheitsministerministerkonferenz hat beschlossen, dass die Menschen unter 60 Jahren, die bisher mit AstraZeneca erstgeimpft wurden, grundsätzlich eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten. Nach individueller ärztlicher Aufklärung besteht auch die Möglichkeit die Zweitimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca durchzuführen. Alle bestehenden Termine für die Zweitimpfungen bleiben erhalten. Die betroffenen Personen müssen nichts weiter unternehmen.

Alternativen zur Testpflicht durch vollständige Impfung, künftig auch für Genesene

Unter anderem die Änderungsverordnung der Corona-Bekämpfungsverordnung sieht für vollständig Geimpfte Alternativen zur Testpflicht vor. Neben einem aktuellen negativen Testergebnis kann auch der Nachweis einer vollständigen Impfung vorgelegt werden, um die jeweiligen Einrichtungen zu betreten. Diese Regelung soll künftig auch für Genesene gelten - also für Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben. Das Gesundheitsamt Südliche Weinstraße versendet die Genenesenbescheinigungen automatisch an die entsprechenden Personen, eine Anforderung der Bescheinigung ist nicht erforderlich.

Die Durchführung eines Antikörpertests reicht nicht aus, um als genesene Person zu gelten.

Anfahrtsdaten

Landes-Impfzentrum Neustadt: Telekom-Hochhaus, Chemnitzer Straße 2 in 67433 Neustadt an der Weinstraße (neben Testzentrum). Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der ehemaligen Aldi-Filiale in der Speyerdorferstraße vorhanden. Von dort ist es nur ein kurzer Weg ins Impfzentrum. Das Landes-Impfzentrum ist auch mit dem ÖPNV erreichbar. Über Neustadt (Hbf) zum Haltepunkt Süd oder Bus (Linie 507 und 510) und Bahn (RB 51/ RB 53).

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Das gemeinsame Bürgerinfotelefon des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06341-940 555 besetzt. Das Infotelefon des Landes Rheinland-Pfalz erreichen Sie unter der Telefonnummer 0800 - 5758100. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) erreichbar. Weitere aktuelle Informationen sind zusätzlich auf der Internetseite des Landkreises www.suedliche-weinstrasse.de abrufbar.

Gemeindeschwestern plus

VG Maikammer: Stephanie Rößler, Telefonnummer: 06321 - 855 14 18

Text: Kreisverwaltung SÜW