Vielleicht ist Ihnen die Luftmessstation an der Hornbrücke bereits aufgefallen. Diese ist eine von zwei Messstellen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Langzeitmessung der Luftqualität in St. Martin. Die zweite Messstation steht im Naherholungsgebiet Sandwiesen.
Um das Prädikat „Luftkurort“ zu behalten, muss alle zehn Jahre ein großes Luftgutachten für den Ort erstellt werden. Nach fünf Jahren erfolgt eine kleinere Kontrollprüfung. Ein erfolgreiches Gutachten bestätigt, dass die bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse im Ort sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.
Die Messungen sind Anfang Mai gestartet und werden nun als einjährige Messreihe durchgeführt. Unter anderem wird an den Messstellen die Konzentration von Feinstaub, Grobstaub und Stickstoffdioxid ausgewertet. Jede Woche wird der Feinstaubfilter und die Haftfolie mit dem Grobstaub gewechselt und per Post mit den entsprechenden Messwerten an den DWD versandt.
Text und Bild: Touristinfo St. Martin