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Ausgabe 21/2026
Allgemeine Nachrichten
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Landrat besucht die Homburger Tafel

Im Ausgabe-Raum der Homburger Tafel (v. l.): Rainer Thielen, Jutta Meininger, Ali Albrecht (alle ehrenamtlich tätig), Helga Kihm (Vorstandsmitglied), Landrat Frank John und Anita Graf-Fischbach (Vorstandsmitglied).

„Ein Ort der Begegnung, des Respekts und der Solidarität“

Landrat Frank John ist es ein Anliegen gewesen, sich ein Bild von der Arbeit der Tafel Homburg e. V. vor Ort zu machen. So wurde er an einem Ausgabe-Tag von Vorstandsmitgliedern und Mitarbeitenden sehr herzlich empfangen, die ihn auf einem Rundgang begleiteten.

Dieser führte durch den Verwaltungsbereich, das Gemeinschaftscafé, diverse Lagerräume, den Gemüseputzraum und schließlich durch die Ausgabe, wo ein großer Teil der Ehrenamtlichen anzutreffen war. Hektik war an diesem Morgen keine zu verspüren. Der geregelte Zugang zur Ausgabe wurde auch nach Corona beibehalten, um eine Überfüllung des Raumes, der bewusst zu keiner Jahreszeit beheizt wird, zu vermeiden.

Vorstandsmitglied Anita Graf-Fischbach informierte über Strukturen und Abläufe bei der Tafel: „Insgesamt versorgen wir im Monat 1350 Menschen im Saarpfalz-Kreis mit Lebensmitteln – darunter Familien, Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren. Es wird jedoch immer schwieriger, sich um die wachsende Zahl an Bedürftigen zu kümmern, da der Handel nicht mehr die Menge an Produkten zur Verfügung stellt, wie das einmal der Fall war. Ein Grund dafür beispielsweise ist, dass die Unternehmen ihre Lieferketten optimiert haben und ihre Bestellung punktgenauer und zielgerichteter aufgeben.“ Zu wenige Lebensmittelspenden seien wiederum der Grund dafür, dass derzeit keine neuen Kundinnen und Kunden aufgenommen werden können.

Keinen Anlass zur Sorge gibt laut Anita Graf-Fischbach indes das Team der Homburger Tafel, das überwiegend aus Ehrenamtlichen besteht, das sich sehr gut organisiert und das mit sichtbarem Fleiß pflichtbewusst die Aufgaben gemeinsam meistert. Zudem sind viele der Tafel-Gäste bereit, mitanzupacken, wo und wenn es notwendig wird. „So lassen sich Abläufe vor Ort recht gut planen und einen kurzfristigen Ausfall, beispielsweise aufgrund von Krankheit, relativ gut kompensieren. Dafür sind wir im Vorstand sehr dankbar“, ergänzte Anita Graf-Fischbach.

So musste auch Landrat Frank John nicht mehr überzeugt werden, dass an dieser Stelle Hand in Hand gearbeitet wird.