Das war doch für uns eine schöne Zeit, die letzten Tage, mit dem herrlichen Vorfrühlingswetter. Die Wissenschaft spricht bei solchen schönen Tagen, Ende Februar und Anfang März, vom biologischen Frühlingsanfang. Der biologische Frühlingsanfang richtet sich nach der Natur und nicht nach dem Kalender. Er ist regional zeitlich verschieden.
Der meteorologische Frühlingsanfang war am vergangenen Sonntag, dem 1. März. Diese Festlegung dient der einfacheren Auswertung von Klimadaten, da Meteorologen die Jahreszeiten exakt in Dreimonatsblöcke unterteilen (März, April, Mai). Im Gegensatz dazu beginnt der kalendarische (astronomische) Frühling 2026 erst am 20. März.
So wünsche ich uns allen eine schöne Vorfrühlingszeit und später einen wunderschönen Frühling.
Der März ist die Zeit des Erblühens – nicht nur im Außen, sondern vor allem in dir selbst.
Meinen Text will ich beenden, mit einem Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff (* 1797; † 1848)
„Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?“
Kommt gut durch das Wochenende und startet am Montag in eine schöne neue Woche.
Alles Gute!
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