Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 30.12.2022 fand im festlich geschmückten und vollbesetzen Bliestaldom in Bliesen das traditionelle Weihnachtskonzert der Vielharmonie statt.
Der Vielharmonie, die sich im Jahr 2000 im Vereinsregister in Marpingen eintragen gelassen hat, gehören mittlerweile über 100 Mitglieder an - viele davon auch aus der Gemeinde Marpingen. Diese sind über den gemischten Chor ("Die VielHarmonie) hinaus in mehreren Sparten aktiv. So verfügt der Verein mit dem Musikgarten, dem Kinderchor ("Die VielHarmonie-Zwerge") und dem Zwischenchor ("Die VielHarmonie-Kidz") über ein breites Angebot im Nachwuchsbereich.
Nach dem Auftaktlied fand die Begrüßung durch den Dirigenten Bernd Bachmann statt. Sehr gekonnt und hochprofessionell führte er anschließend durch das Programm.
Nach der Begrüßung waren dann die Vielharmonie-Kidz und die Vielharmonie-Zwerge an der Reihe. Diese wussten mit sehr schönen Liedvorträgen und guten Choreographien das Publikum bestens zu unterhalten. Dies konnte man auch bereits schon bei dem Stück „Daniel in der Löwengrube“ sehen, das die Nachwuchssänger im Alsweiler Pfarrheim aufgeführt haben.
Das weitere Programm hat das Publikum ebenfalls begeistert, denn ein musikalischer Höhepunkt folgte dem nächsten
Zum Abschluss des Konzerts wurden die Protagonisten durch einen langen Applaus und stehende Ovationen vom Publikum honoriert.
Es war ein sehr schöner Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Gedicht
Regen und nochmals Regen, so erleben wir die ersten Tage des neuen Jahres. Dies ermüdet und lähmt jegliche Motivation im Alltag. Johannes Kühn, mit seinen 88 Jahren immer noch ein Meister der Verse, war bei diesem Wetter unterwegs:
Regentag
Müd,
als hätte man dem Regentag
Salz in die Gelenke eingeblasen.
Mit Zauberkräften
kommt er über grüne Berge
ins ebne Land.
Nun lässt er’s regnen,
langsam, lahm und neu.
Die Enten schwimmen auf den Bächen
und schnattern.
Vorhänge sind an Fenstern
sorgsam zum Mittagsschlaf herabgezogen.
Regenschirmfrau geht ins Geschäft.
Ein Hund leckt Wasser aus dem Tümpel,
der sich gebildet hat in gelinder Weise
unterm Kanalrohr am Dach.
Dünne Wellen flimmern in den Straßenrinnen,
lässig gluckernd.
Dahinein werf ich
meine ausgeglommene Zigarre,
es zischt und ich verzieh mich schnell.
Fast gewissentlich bekenn ich mich
als Landbeschmutzer,
behalt jedoch mein Lächeln bei.
Euer Ortsvorsteher
Theo Neis