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Marpinger Nachrichten
Ausgabe 36/2026
Mitteilungen der Ortsvorsteher
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Der Ortsvorsteher informiert

Hallo, liebe Marpinger!

Der September ist da, was für uns bedeutet, dass der Sommer vorbei ist.

Wir hatten dieses Jahr übermäßig viel Hitze, in den Sommertagen. So wünsche ich mir, dass wir im Monat September ausreichend Regen erhalten (am Besten in der Nacht) und trotzdem noch auf einige schöne Sonnentage schauen können.

Der Herbst, der nach dem Kalendarischen Kalender am 23. September, eingeläutet wird, kann uns noch viele schöne Tage schenken. Das wünsche ich uns allen.

Festmesse im Härtelwald

Mariä Geburt ist ein christliches Fest am 8. September, das die Geburt Marias, der Mutter Jesu, feiert.

Die Marienverehrung in unserem Dorf reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Ein bedeutender Wallfahrtsort ist der Marienbrunnen („Maieborre“) nahe der Kirche, an dem Pilger um gutes Wetter und Ernte baten. 1699 legten zwölf Familien ein Gelübde zu Ehren der Gottesmutter ab, das jährlich am 23. Mai mit einer Sternprozession und Gottesdienst erinnert wird

Durch die Marienerscheinungen, als die Mutter Gottes drei Mädchen im Härtelwald erschien wurde unser Dorf weit über seine Grenzen hinaus bekannt.

So wurde am letzten Sonntag in einer Festmesse im Härtelwald, der Geburtstag der Gottesmutter Maria gewürdigt. Viele Gläubige fanden sich zu diesem Gottesdienst ein und würdigten Maria.

Pastor Volker Teklik und allen, die zu dieser Festmesse beigetragen haben, sage ich namens des Ortsrates herzlichen Dank.

Wie anfangs beschrieben, läutet der Monat September den Herbst ein.

Viele Dichter haben sich mit dieser Jahreswende beschäftigt. Die September-Gedichte spiegeln den Übergang vom Sommer zum Herbst wider, zeigen die letzten warmen Sonnenstrahlen, reife Früchte und fallendes Laub und verbinden Naturbeobachtungen mit herbstlichem Gefühl.

Der Dichter Rainer Maria Rilke hat nachstehende Worte für den Monat September gefunden:

„Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

Dränge sie zur Vollendung hin und jage

Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

Und wird in den Alleen hin und her

Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“

Soweit für diese Woche.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und viel Freude in der neuen Woche.

Alles Gute! Glück Auf!

Euer Ortsvorsteher
German Eckert

Handy: 0170-8714874

Martin Geßner, OV-Stellvertreter

Mail: OV.Marpingen@Marpingen.de