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Marpinger Nachrichten
Ausgabe 5/2026
Mitteilungen der Ortsvorsteher
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Der Ortsvorsteher informiert

Biber In der Not

Wie ich bereits mehrfach berichtet habe, ist ein Biber In der Not (so heißt das Gelände, auf dem sich der Biber niedergelassen hat) heimisch geworden. In der Folge ist jetzt wieder das Gelände überschwemmt.

Ein Team aus Fachleuten hat diese Sache vor Kurzem nochmals begutachtet. Es wurde aller Voraussicht nach eine abschließende Lösung gefunden, die dann zeitnah umgesetzt werden soll.

Es soll ein Bypass angelegt werden, also eine bauliche Maßnahme, um Wasser kontrolliert um den Damm herumzuleiten und so den Wasserstand zu regulieren, ohne den geschützten Damm zu zerstören. Der Vorschlag wurde von uns auch vorgebracht.

Es müssen nun noch notwendige Baumfällarbeiten erfolgen, um mit der Maßnahme starten zu können. Die Brücke über den Bruchelsbach, die als Abkürzung zum Friedhof dient, kann dann voraussichtlich wieder dauerhaft genutzt werden.

Dies wird dann nicht nur wieder einen benutzbaren Weg, sondern auch den kontrollierten Erhalt eines Naturschutzgebiets zur Folge haben. Ich werde dann hier wieder berichten, wenn die Maßnahmen so umgesetzt wurde.

Gedicht

Aufgrund der närrischen Tage zitiert Hans-Jakob Trost das Neueste aus seinem Fabelband:

Ein Regenwurm wollt Urlaub machen,

ihn zog es an das Meer.

Zur Nordsee kam er an den Strand,

das Watt gefiel ihm sehr.

Und Tag für Tag noch die Gezeiten,

ein Wechselbad ganz kostenlos,

ein Blick auf tolle Meeresweiten,

der Urlaub war famos.

Den Regenwurm zog’s nicht zurück,

wollt bleiben bis zuletzt,

die Friesen gar, sie tauften ihn:

Ein Wattwurm sei er jetzt.

Die Sprache müsst er lernen

und würd es nicht bereun,

der Wortschatz sei nicht umfangreich,

man sag hier bloß „Moin, moin“.

Euer Ortsvorsteher
Theo Neis