Bei einer routinemäßigen Baumkontrolle wurde festgestellt, dass die Esche vor dem Rathaus schwer erkrankt ist. Durch das fortschreitende Abfaulen der Wurzeln ist die Standfestigkeit des Baumes erheblich beeinträchtigt. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Baum umstürzen könnte – die Verkehrssicherheit ist somit leider nicht mehr gewährleistet.
Aus diesem Grund muss die Esche in nächster Zeit gefällt werden.
Ursache: Eschentriebsterben
Verursacht wird die Erkrankung durch das sogenannte Eschentriebsterben, eine schwere Pilzerkrankung, die Eschen befällt und häufig zum Absterben der Bäume führt.
Woran erkennt man das Eschentriebsterben?
Die Pilzsporen infizieren im Laufe des Sommers die Blätter der Esche. Erste Anzeichen sind braune, abgestorbene Stellen an den Blättern. Diese Verfärbungen breiten sich weiter aus, die Blätter welken und bleiben oft ungewöhnlich lange am Trieb hängen. Von dort aus wandert der Pilz in die jungen Triebe, die sich olivbraun bis orange verfärben und schließlich absterben.
Leider gibt es bislang kaum Möglichkeiten, diese Krankheit wirksam aufzuhalten. Besonders in bewohnten und stark frequentierten Bereichen müssen befallene Eschen daher aus Sicherheitsgründen entfernt werden, um Passanten sowie den Straßenverkehr zu schützen.
Ersatzbepflanzung vorgesehen
Selbstverständlich ist eine Ersatzbepflanzung vorgesehen. In den kommenden Monaten werden vor dem Rathaus, standortgerechte Bäume gepflanzt, um den Grünbestand dauerhaft zu erhalten und das Ortsbild weiterhin positiv zu prägen.
Wir bitten um Ihr Verständnis für diese notwendige Maßnahme.