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Neues aus Merzig
Ausgabe 11/2026
Wirtschaftsfoerderung
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Neue Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie stärkt Versorgung in der Kreisstadt Merzig

In Merzig gibt es seit Januar 2026 eine neue, wichtige Anlaufstelle für junge Menschen und ihre Familien: Die Kinder- und Jugendpsychiatrie von Ursula Magin und Dr. med. Isabel Klein ist von Dillingen nach Merzig umgezogen und heißt ihre Patientinnen und Patienten nun in der Wagnerstraße 18 willkommen. In der modernen Gemeinschaftspraxis finden Kinder und Jugendliche mit psychischen Herausforderungen, Ängsten oder emotionalen Belastungen professionelle und einfühlsame Unterstützung.

Das erfahrene Team bietet ein umfassendes ambulantes Versorgungsspektrum mit fachärztlicher Diagnostik, Einzel- und Gruppentherapien sowie psychosozialer Begleitung für Familien in enger Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen. Ziel ist es, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern die individuellen Lebenssituationen der jungen Patientinnen und Patienten ganzheitlich in den Blick zu nehmen und nachhaltige Stabilität zu fördern. Dabei legt die Praxis großen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich Kinder, Jugendliche und Eltern gleichermaßen verstanden und ernst genommen fühlen.

Zur feierlichen Eröffnung besuchte auch Oberbürgermeister Marcus Hoffeld gemeinsam mit Pia Schäfer vom Fachbereich Familie & Soziales/Gesundheit & Prävention der Kreisstadt Merzig die neuen Räumlichkeiten. Sie wurden freundlich von dem engagierten Team empfangen und konnten sich vor Ort ein Bild von den modernen, kindgerecht gestalteten Praxisräumen machen. „Mit diesem Angebot wird die medizinische und psychosoziale Versorgung unserer jungen Generation in Merzig ganz entscheidend gestärkt. Uns freut es sehr, dass die Kreisstadt Merzig als Standort für die Praxis ausgewählt wurde und hier Familien Unterstützung erhalten können“, betonte der Oberbürgermeister.

Auch die Praxisinhaberinnen unterstreichen die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Arbeit: „Viele der Belastungen, mit denen Kinder und Jugendliche heute zu uns kommen, haben ihren Ursprung in gesellschaftlichen Entwicklungen – etwa in zunehmender Kinderarmut oder wachsendem Leistungsdruck“, erklären Ursula Magin und Dr. med. Isabel Klein. „Umso wichtiger ist es, jungen Menschen frühzeitig Halt, Verständnis und professionelle Begleitung zu geben.“ Prävention, frühzeitige Diagnostik und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und weiteren Bezugspersonen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die beiden Ärztinnen hoben besonders das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen hervor, die mit fachlichem Know-how und persönlichem Einsatz wertvolle therapeutische und pädagogische Arbeit leisten. Das multiprofessionelle Team aus Ärztinnen, Therapeutinnen und Fachkräften sorgt dafür, dass individuelle Therapiepläne entwickelt und kontinuierlich angepasst werden können.

Der Bedarf an kinder- und jugendpsychiatrischer Versorgung ist derzeit sehr hoch, sodass es auch in der Praxis von Ursula Magin und Dr. med. Isabel Klein aktuell keine Möglichkeit besteht einen Therapieplatz anzubieten. Betroffene Familien können sich dennoch gerne im Sekretariat der Praxis melden und dort auch wiederholt telefonisch nachfragen, ob sich zwischenzeitlich eine Möglichkeit für einen Termin ergeben hat. Unabhängig davon ist es dem Team ein großes Anliegen, in akuten Krisensituationen beratend zur Seite zu stehen.

Der Kontakt zur Praxis ist ausschließlich telefonisch unter 06861 9115656 möglich.