Am vergangenen Sonntag verwandelte sich die CEB in Merzig in einen lebendigen Treffpunkt für Information, Austausch und Begegnung. Unter dem Motto „Rund ums Älterwerden“ bot der Infotag Besucherinnen und Besuchern jeden Alters ein vielfältiges und praxisnahes Programm, das auf großes Interesse stieß.
Zahlreiche Aussteller präsentierten sich mit Informationsständen zu Themen wie Gesundheit und Lebensqualität, Soziales und Ehrenamt, Sport und Bewegung, Pflege sowie Freizeitgestaltung. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, Kontakte zu knüpfen und wertvolle Anregungen für den Alltag sowie Infomaterial mitzunehmen.
Ein besonderes Highlight waren die kostenfrei angebotenen Fachvorträge, die sich unter anderem mit wichtigen Vorsorgethemen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beschäftigten. Diese stießen auf regen Zuspruch und boten hilfreiche Orientierung in oft komplexen Fragestellungen rund um das Älterwerden. Auch ein Fahrsimulator war Teil des Angebotes. Hier konnte man seine Reaktionszeit im Straßenverkehr testen. Teile eines Demenzparcours ermöglichten es den Besucherinnen und Besuchern, die Herausforderungen im Alltag von Menschen mit Demenz selbst nachzuempfinden.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Bei Kaffee und Kuchen sowie einem Mittagessen konnten sich die Gäste stärken und in angenehmer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen.
Zur offiziellen Eröffnung begrüßte der Vorsitzende des Seniorenbeirates Merzig, Hermann Friedrich, die zahlreichen Gäste herzlich. In seiner Ansprache dankte er der CEB, die ihre Räumlichkeiten für die Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte, sowie allen Beteiligten, die mit großem Engagement zur Organisation und Durchführung beigetragen haben.
Auch Oberbürgermeister Marcus Hoffeld ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen. Er würdigte das breite Informationsangebot und betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen insbesondere für ältere Menschen, die auf Unterstützung und Orientierung im Alltag angewiesen sind. Gleichzeitig hob er hervor, dass Merzig über ein starkes Netzwerk an Sozialen Trägern, Vereinen und ehrenamtlich Engagierten verfüge, die maßgeblich zu diesem Angebot beitragen.
Eva Conrath von der AG Altenhilfe Merzig schloss sich den Dankesworten an und hob besonders das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer hervor – insbesondere der jungen Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich einbringen. In ihrem Ausblick stellte sie zudem zukünftige Projekte vor, darunter das vom Land geförderte Vorhaben „Saar66“, an dem auch die Stadt Merzig teilnimmt. Ziel dieses Projekts ist es, die bestehende Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, um älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer Häuslichkeit und insbesondere in kleineren Stadtteilen mit wenig Infrastruktur zu ermöglichen.
Neben den Informationsständen und Vorträgen bot der Infotag auch ausreichend Raum für persönliche Gespräche, individuelle Beratungen und den Austausch von Erfahrungen. So wurde die Veranstaltung nicht nur zu einer wichtigen Informationsplattform, sondern auch zu einem Ort der Begegnung und des Miteinanders, ganz im Sinne der Kampagne gegen Einsamkeit der Kreisstadt Merzig „Merzig miteinander – Verbindung schaffen, Gemeinschaft stärken“, die noch bis Ende 2026 mit vielen Begegnungsangeboten und Veranstaltungen zum gelebten Miteinander einlädt.