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Neues aus Merzig
Ausgabe 25/2026
Redaktioneller Teil
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Bosnische Delegation im Rahmen des Host-Town-Programms zu Gast in Merzig

Im Vorfeld der Special Olympics Nationale Spiele 2026 begrüßte die Kreisstadt Merzig als Gastgeberkommune im Rahmen des Host-Town-Programms von Freitag bis Sonntag eine Delegation aus Bosnien-Herzegowina im Frauenfußball. Gemeinsam mit der Gemeinde Rehlingen-Siersburg wurde den internationalen Gästen bereits vor Beginn der Spiele ein mehrtägiges Willkommens- und Begegnungsprogramm angeboten.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Marcus Hoffeld und dem Maskottchen Elli Särkover standen am Freitag ein Besuch der Merziger Sommerkirmes sowie ein gemeinsames Public Viewing in der Altstadt auf dem Programm. Dabei drückten die Gäste der bosnischen Nationalmannschaft bei ihrem ersten WM-Spiel gegen Kanada fest die Daumen.

 

Für den Samstagvormittag hatte Tatjana Schneider eine Führung mit Fütterung im Wolfspark-Werner-Freund vorbereitet. Unterstützt wurde sie dabei von dem gebürtigen Bosnier Danilo, der der Gruppe ehrenamtlich als Übersetzer zur Seite stand.

Am Nachmittag besuchte die Delegation die „Ladies Open Saar“ beim TC Merzig. Hier gab es neben spannenden Tennis-Spielen auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit z. B. Cornhole oder Touch-Tennis. Den Abschluss des Tages bildeten eine Bootsfahrt bei „SaaRiviera“ und die Eröffnung des „Merziger Kultursommer“ mit der Band „Heartland“.

Der Sonntag wurde vom Team der Gemeinde Rehlingen-Siersburg gestaltet. Auf dem Programm standen gemeinsame Aktivitäten beim Tischtennis und Fußball.

 

Bevor sich die Athletinnen und Athleten am Sonntagabend auf den Weg nach Saarbrücken machten, wo sie seit Montag an den Fußball-Wettbewerben teilnehmen, wurden auf beiden Seiten herzliche und wertschätzende Worte ausgetauscht. Oberbürgermeister Marcus Hoffeld dankte seinen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement, insbesondere dem Sportbeauftragten Pierre Anthonj. „Der Austausch, die herzliche Atmosphäre und die gelebte Inklusion haben diese Zeit für alle Beteiligten zu etwas ganz Besonderem gemacht“, erklärte Marcus Hoffeld.