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Neues aus Merzig
Ausgabe 26/2026
Redaktioneller Teil
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Friedensgebet der Religionen

Unter dem Motto „Brücken bauen für den Frieden“ organisierten die Religionsgemeinschaften in Merzig am 16. Juni 2026 das jährlich stattfindende Friedensgebet. Gastgeber war in diesem Jahr die DITIB Gemeinde Merzig, die zur Feier und einem anschließenden Beisammensein zur DITIB Grünen Moschee in die Kleinbahnstr. einlud. Mit dabei waren neben der DITIB Gemeinde die jüdische Synagogengemeinde Saar, die evangelische, neuapostolische und katholische Gemeinde in Merzig.

 

Brücken verbinden Menschen, Kulturen und Religionen. Sie helfen uns, Gräben zu überwinden und Wege des Friedens zu finden. Das Friedensgebet ist ein Zeichen der Hoffnung und des gegenseitigen Respekts.

Oberbürgermeister Marcus Hoffeld bedankte sich in seinem Grußwort bei allen mitwirkenden Religionsgemeinschaften für die kontinuierliche und engagierte Arbeit für Begegnung und ein friedvolles, respektvolles Miteinander in Merzig. Brücken zu bauen und sie zu pflegen kostet Zeit, Geduld und Anstrengung. Und diese Begegnungsarbeit lohnt sich und bereichert das Zusammenleben in unserer Stadt.

 

Aus welchen Bausteinen bestehen unsere Brücken?

Verbunden mit einem Zitat aus den heiligen Schriften legten die Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften jeweils einen Baustein mit einem Begriff auf die Brücke: Vertrauen, Respekt, Hoffnung, Frieden und Gerechtigkeit. Anschließend waren alle Teilnehmenden eingeladen weitere Begriffe beizutragen. Es entstand ein phantasievolles und buntes Brückengebäude aus den Werten und Wünschen der Anwesenden.

 

Nach einer gemeinsamen Friedenserklärung folgten Segensworte aus jüdischer, muslimischer und christlicher Tradition.

Bei Speisen, Getränken und anregenden Gesprächen klang das diesjährige Friedensgebet aus, verbunden mit dem Wunsch „auf ein baldiges Wiedersehen!“