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Neues aus Merzig
Ausgabe 26/2026
Redaktioneller Teil
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Bundesgesundheitsministerin besuchte die Streit medical KG in Merzig

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besuchte kürzlich das Saarland und stattete dabei erstmals auch der Streit medical KG im Gesundheitscampus Merzig einen Besuch ab. Im Rahmen des Termins informierte sie sich vor Ort über die aktuelle Situation in der Pflege sowie über innovative Versorgungsangebote am Gesundheitsstandort Merzig.

Bei einem konstruktiven Austausch mit der Ministerin diskutierten der Geschäftsführer der Streit medical KG, Dr. h.c. Armin Streit, der CDU-Bundestagsabgeordnete Philip Hoffmann, die CDU-Landtagsabgeordnete Anja Wagner-Scheid, die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Holzner sowie Oberbürgermeister Marcus Hoffeld über aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Marcus Hoffeld hob dabei insbesondere die wachsende Bedeutung der psychiatrischen Versorgung hervor. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Zahl psychischer Erkrankungen und dem Wegfall der stationären Psychiatrie im Klinikum Merzig, sei eine leistungsfähige stationäre Psychiatrie unverzichtbar. Gleichzeitig forderte er den Bund auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden und Kommunen sowie deren Gesundheitseinrichtungen finanziell stärker zu unterstützen.

Im Rahmen eines anschließenden Rundgangs durch die Einrichtungen der Streit Medical KG verschaffte sich die Ministerin einen umfassenden Eindruck von den vielfältigen Versorgungs- und Betreuungsangeboten des Unternehmens. Besonderes Interesse galt dabei der ambulanten Versorgungsstruktur sowie der Tagespflege Saarschleife, die als größte Tagespflegeeinrichtung Deutschlands Maßstäbe setzt. Zudem informierte sie sich über die Junge Tagespflege, ein innovatives Angebot für pflegebedürftige junge Erwachsene ab 18 Jahren. Als erste Einrichtung dieser Art im Saarland nimmt sie eine Vorreiterrolle in der regionalen Pflegelandschaft ein.