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Neues aus Merzig
Ausgabe 4/2026
Redaktioneller Teil
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Zeichnen (in) der Stadt – Schülerarbeiten zur Zukunft der Innenstadt

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Zeichnen (in) der Stadt“ der Klassen 9a, 9b und 9c der Christian-Kretzschmar-Gemeinschaftsschule sind in den vergangenen Monaten unter Anleitung der Kunstlehrerinnen Hannah Spanier und Julia Kaluza (gleichzeitig auch Klassenlehrerin der Klasse 9c) vielfältige und ausdrucksstarke Schülerarbeiten entstanden.

Ausgangspunkt des Projekts waren Zeichenübungen direkt vor Ort in der Fußgängerzone. Nach den Sommerferien erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Stadtraum, bewegten sich frei durch die Fußgängerzone, wählten eigene Motive und setzten individuelle Schwerpunkte.

Dabei entstanden sowohl lebendige Straßenszenen als auch detailreiche Zeichnungen einzelner Architekturelemente. Ausgehend von diesen Arbeiten leiteten die Schülerinnen und Schüler erste Regeln der Fluchtpunktperspektive ab, die im anschließenden Unterricht systematisch vertieft und praktisch eingeübt wurden.

In einem weiteren Schritt setzten sich die Klassen mit aktuellen Herausforderungen der Innenstädte auseinander – etwa der Konkurrenz durch den Onlinehandel oder den Auswirkungen zunehmend heißer Sommer. Auf dieser Grundlage entwickelten sie eigene Ideen und Lösungsansätze für eine lebenswerte, attraktive Innenstadt.

Das zentrale Thema der Abschlussarbeiten bestand darin, mithilfe der Fluchtpunktperspektive eine attraktive Innenstadt der Zukunft zeichnerisch zu gestalten. Die Ergebnisse zeigen kreative Visionen, persönliche Blickwinkel und ein reflektiertes Verständnis für städtebauliche Fragestellungen. Grundlage hierfür bildete ein Aufgabenblatt, das den Schülerinnen und Schülern zur Orientierung diente.

Oberbürgermeister Marcus Hoffeld und Bürgermeister Christian Bies zeigten sich bei der offiziellen Eröffnung begeistert von den Zeichnungen und vor allem darüber, wie sich die jungen Menschen mit dem komplexen Thema auseinander gesetzt haben.

Die entstandenen Werke sind noch bis Ende Januar im Foyer des Neues Rathauses zu den bekannten Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu sehen und laden Besucherinnen und Besucher ein, die Innenstadt aus der Perspektive junger Gestalterinnen und Gestalter neu zu entdecken.