Städtische Wohnungsbaugesellschaft erhält Förderbescheide in Höhe von 8,5 Mio. Euro
Für insgesamt rund 9 Millionen Euro sollen in den Straßen „Am Graben“ und „Zum Wiesenhof“ im Bereich der Merziger Schalthaussiedlung zwei identische, jeweils viergeschossige Neubauten entstehen, um dem stetig wachsenden Bedarf an sozialem Wohnraum entgegenzuwirken.
Zur Umsetzung der Bauprojekte wurden am Mittwoch, dem 10.02.2026, durch Sabrina Adam, von der Saarländischen Investitionskreditbank (SIKB), an die beiden Geschäftsführer der Merziger Verwaltungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH und Co. KG, Werner Gasper und Andreas Beul, die dazugehörigen Förderbescheide im Neuen Rathaus Merzig übergeben. Die Förderung, die sich aus Mitteln des Landes und des Bundes zusammensetzt, ermöglicht die Bewilligung zinsgünstiger Baudarlehen in einer Gesamthöhe von rund 8,5 Millionen Euro. Als nicht zurückzahlbarer Zuschuss wird zudem ein Tilgungszuschuss von insgesamt rund 3,84 Millionen Euro gewährt. Dieser wesentliche Zuschuss ist eine direkte Gegenleistung für die Schaffung von preisgebundenem Wohnraum, da die Wohnungen einer 30-jährigen Belegungs- und Mietpreisbindung unterliegen.
Der notwendige finanzielle Eigenanteil der städtischen Verwaltungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft für das Förderprogramm des Landes wurde bereits im Jahr 2024 durch den Stadtrat bereitgestellt. Hierzu beschloss dieser einstimmig, eine Bareinlage von 400.000 Euro aus städtischen Geldern für diesen Zweck zu leisten.
„Ich freue mich über die zwei neu geplanten Mehrfamilienwohnhäuser, die wir zur Verfügung stellen können. Mit jeweils 22 Wohnungen sollen diese gänzlich barrierefrei gestaltet werden. In jedem Gebäude werden darüber hinaus vier Wohnungen rollstuhlgerecht ausgebaut“, beschreibt Oberbürgermeister Marcus Hoffeld, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Merziger Verwaltungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft ist, das Bauvorhaben.
Wichtig ist der Merziger Stadtverwaltung, insbesondere der Merziger Verwaltungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft, dass auch körperlich eingeschränkte Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigt werden und ein beschwerdefreies Wohnen in den neu geplanten Komplexen ermöglicht bekommen.
Insgesamt soll mit dieser geplanten Baumaßnahme geförderter Wohnraum mit einer Gesamtwohnfläche von 2.883 Quadratmetern in 44 neuen Wohneinheiten entstehen. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 47 und 95 Quadratmetern. Der Baubeginn ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant.