Am 04. Juni 2026 machte die Fiaccolata, das „Licht der Hoffnung“ des Deutschen Roten Kreuzes, Station am Schloss Ziegelberg in Mettlach. Die Fackel wird jedes Jahr durch die DRK-Verbände in ganz Deutschland getragen und steht als Symbol für Menschlichkeit, Solidarität und das Engagement des Roten Kreuzes.
Die Fiaccolata (ital. Fackellauf) ist eine weltweite Gedenkveranstaltung der Rotkreuz-Bewegung. Sie erinnert an die Anfänge der humanitären Organisation. Diese gehen zurück ins Jahr 1859, als nach der blutigen Schlacht von Solferino tausende Verwundete versorgt werden mussten. Dies inspiriert Henry Dunant zur Gründung des Roten Kreuzes.
Die Tradition in Deutschland begann während der Corona-Pandemie. Da keine großen Fackelzüge abgehalten werden konnten, schickte man von Berlin aus eine Fackel nach Solferino. Daraus ist dann die Fiaccolata des Deutschen Roten Kreuz entstanden. Die Fackel zieht nun bereits zum fünften Mal von Berlin aus durch alle Landesverbände des DRK und erreicht schlussendlich am 24. Juni die eigentliche Fiaccolata in Solferino.
Das „Licht der Hoffnung“ soll insbesondere das vielfältige Wirken des DRK würdigen. In Mettlach wurde nun das Licht vor der Kulisse des Schloss Ziegelberg vom Ortsverband Bietzen an den Ortsverband Mettlach übergeben. Die zahlreichen Aktiven unter Führung des Kreisgeschäftsführers Michael Hoffmann wurden vom 2. Beigeordneten der Gemeinde Mettlach Rainer Borens und der zweiten Beigeordneten des Landkreises Merzig-Wadern Martina Holzner begrüßt. Dabei gingen beide in Ihren Ansprachen insbesondere auf das hohe ehrenamtliche Engagement ein. Für den Kreisvorstand des DRK hielt Matthias Görgen eine Ansprache.
Von Mettlach aus ging der Fackellauf weiter nach Merzig, wo die Übergabe an den DRK-Landesverband Baden-Württemberg stattfand. Die Gemeinde Mettlach bedankt sich beim DRK-Kreisverband Merzig-Wadern für die Durchführung der Veranstaltung und das gelebte Zeichen der Verbundenheit und Menschlichkeit.