in den vergangenen zwei Wochen wurde an unserer Burgruine „Der Liebenburg“ fleißig gearbeitet. Die Hauptaufgabe war die Vorburg von ihren Aufschüttungen zu befreien, um ein Vorburgareal herzustellen. Dies ist uns aufgrund einer Ausgrabungsgenehmigung des Landesdenkmalamtes gelungen.
Das abgetragene Schüttungsmaterial konnte durch Metalldetektoren durchsucht werden. Dabei sind einige besondere Fundgegenstände zum Vorschein gekommen.
Besonders erwähnenswert ist eine Buchschließe vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, ein Anhänger einer mittelalterlichen Pilgermuschel und verschiedene Musketenkugeln.
Die Fundstücke sind aktuell asserviert und werden für weitere Untersuchungen dem Landesdenkmalamt zugeführt.
Weiterhin konnte die schlecht begehbare Treppe zur Burg zurückgebaut werden, um einen barrierefreien Zugang zum Burgareal und zum Burgturm zu ermöglichen. Außerdem fanden einige Aufnahmen mittels einer 3D-Kamera und einer Drohne des gesamten Burgplateaus statt.
Begleitet hat federführend unser Burgbeauftragter und Burgenforscher Dr. Joachim Zeune die Sanierungsmaßnahme, Mitarbeiter unseres Baubetriebshofes, Mitarbeiter einer Arbeitsförderungsmaßnahme der Wirtschaftsförderung St. Wendeler Land, Verantwortliche mit Metalldetektoren und freiwillige Helfer.
Dafür möchte ich allen recht herzlich danken.
Mit dieser Maßnahme dürften wir vorerst einen weiteren Beitrag zur touristischen Aufwertung unseres Burgareal geschaffen haben.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.