Ihr habt es sicherlich in den vergangenen Tagen in den verschiedensten Medien mitbekommen, da ja ausführlich darüber berichtet wurde. Die Rede ist vom LKW-Unfall vom vergangenen Mittwoch, welcher den Holweg und besonders den unteren Teil der Eichertsbachstraße betraf. Leider konnte man feststellen, dass in der Zeit des Internets auch viele halb und Unwahrheiten in Medien verbreitet wurden. Fakt ist: Unser Heimatort, und besonders Anwohner der betroffenen Bereiche hatten mehr als einen Schutzengel. Um kurz nach halb Acht stieß das Müllfahrzeug, welches die Gelben Tonnen leert, rückwärts den Holweg hinauf. Oben angekommen wurde der LKW mit laufendem Motor vom Fahrer kurz verlassen, um den Aussagen zufolge eine kleine Notdurft zu verrichten. Aus uns unbekannten Gründen, worüber wir auch nicht spekulieren sollten (dafür sind Fachleute zuständig) setzte sich das Fahrzeug unbemannt bergab in Bewegung. Es konnte von der LKW-Besatzung nicht mehr erreicht werden, da die Geschwindigkeit stetig zunahm. Es lief führerlos an die Böschung links zur Eichertsbachstraße hin, bekam dort anscheinend einen leichten Schlag in die Lenkung. So leicht die Richtung geändert, touchierte es das 60 Jahre alte Hilfsgeländer nur, und lief zur anderen Straßenseite hin weiter. Am Ende des Holwegs fuhr es über das Einlaufbauwerk und zerstörte direkt im Anschluss den Verteilerkasten der Glasfaser. Kurz darauf rammte es das Hausanwesen Nr. 12 in Höhe der Haustür und setzte dann ungebremst seine führerlose Fahrt fort. In Höhe Hausnummer 6 wurde noch ein Wohnmobil in Mitleidenschaft gezogen und schlug direkt danach in die Garage des Anwesens Nr. 4 mit voller Wucht ein. Aufgrund der Maße des Fahrzeuges und der Beschleunigung der Hanglage war der Schaden hier am verheerendsten. Drei Fahrzeuge, zwei Garagen mit samt der Zwischenbebauung wurden hier zerstört oder stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schock bei der LKW-Besatzung, welche hilflos zusehen musste, war groß. Wie durch ein Wunder wurden keine Personen verletzt oder gar Schlimmeres. Man mag sich nicht ausmalen, was alles hätte passieren können. Trotz der erheblichen und massiven Schäden an Anwesen Nr. 12, und ganz besonders an Anwesen Nr. 4 blieb es Gott sei Dank bei materiellen Schäden. Aber es dürfte auch bei vielen einen gewissen Schock ausgelöst haben.
Teil 2 folgt nächste Woche