Im Keltenpark Otzenhausen wird Geschichte lebendig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am 2. Mai 2026 lädt der Arbeitskreis Keramik gemeinsam mit der Keramikerin Bettina Kocak dazu ein, in die faszinierende Welt keltischer Töpferkunst einzutauchen. Besucherinnen und Besucher erwartet nicht nur eine Ausstellung, sondern ein lebendiges Handwerk zum Anfassen, Mitmachen und Staunen.
Handwerk wie vor 2000 Jahren
Mit großer Sorgfalt und handwerklichem Geschick fertigen Bettina Kocak und ihr Team beeindruckende Keramikrekonstruktionen nach archäologischen Originalfunden. Jedes Stück, das im Keltendorf zu sehen ist, entsteht in reiner Handarbeit – ganz ohne moderne Maschinen. So wird sichtbar, wie die Kelten einst Gefäße formten, nutzten und gestalteten.
Wer möchte, kann den Keramikern direkt über die Schulter schauen und erleben, wie aus einfachem Ton kunstvolle Gefäße entstehen. Noch besser: Interessierte dürfen selbst Hand anlegen und erste Erfahrungen im traditionellen Töpferhandwerk sammeln.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Der Arbeitskreis Keramik öffnet seine Türen für alle, die sich für Geschichte, Handwerk oder kreatives Arbeiten interessieren. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – jeder ist willkommen.
700 Jahre Keramikgeschichte
Ein besonderes Highlight ist das aktuelle Projekt des Arbeitskreises: die Rekonstruktion von rund 700 Jahren Hunsrück-Geschichte anhand keltischer Keramik. Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte und handwerklich präzise Ausstellung, die die Entwicklung der Keramik über Jahrhunderte hinweg nachvollziehbar macht.
Darüber hinaus ist der Bau eines traditionellen Töpferofens im Keltenpark geplant. Künftig sollen die gefertigten Stücke unter authentischen Bedingungen gebrannt werden – ein weiterer Schritt hin zu gelebter Geschichte.
Besucherinformationen
Datum: 2. Mai 2026 (ganztägig)
Ort: Keltenpark Otzenhausen, 66620 Nonnweiler
Eintrittspreise:
Zusätzlich fallen geringe Materialkosten für eigene Töpferarbeiten an.