Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Ereignisse der vergangenen Woche werden vielen Menschen in der Gemeinde noch lange in Erinnerung bleiben. Der Waldbrand zwischen Primstal und Kastel hat eindrucksvoll vor Augen geführt, wie schnell sich eine Gefahr entwickeln kann und wie verletzlich unsere Natur – gerade in Zeiten anhaltender Trockenheit – geworden ist. Viele von Ihnen haben das Geschehen verfolgt, manche waren unmittelbar betroffen und zahlreiche Einsatzkräfte standen über Stunden im Einsatz.
In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf das umfangreiche Einsatzgeschehen. Ein solcher Einsatz ist nur durch das Zusammenspiel vieler Menschen zu bewältigen. Unser besonderer Dank gilt deshalb den zahlreichen Feuerwehrleuten, den beteiligten Hilfsorganisationen und allen weiteren Einsatzkräften, die mit großem Engagement und hoher Professionalität dafür gesorgt haben, Schlimmeres zu verhindern. Ihr Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient unseren höchsten Respekt.
Ebenso möchten wir Florian Blaes für die Bereitstellung der Bilder herzlich danken. Er hat das Einsatzgeschehen mit Unterstützung des Pressesprechers der Feuerwehr, Lukas Becker, dokumentiert und die Bevölkerung fortlaufend mit aktuellen Informationen versorgt.
Der Brand macht aber auch deutlich, dass wir alle Verantwortung tragen. Die anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass bereits kleine Unachtsamkeiten schwerwiegende Folgen haben können. Ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel, offenes Feuer oder ein falsch abgestelltes Fahrzeug können ausreichen, um einen Flächenbrand auszulösen. Die erschütternden Bilder aus Frankreich, Spanien oder Italien zeigen, welche Ausmaße solche Brände annehmen können. Umso wichtiger ist es, auch bei uns aufmerksam zu sein und mit unserer Natur besonders sorgsam umzugehen.
Wir hoffen, dass sich die betroffenen Flächen erholen können und danken allen, die in den vergangenen Tagen Verantwortung übernommen haben.
Ihre
Lena Weber
stellvertretend für das meinNonnweiler-Team