Am Sonntag, den 25.1.2026 gastiert in der Gedenkstätte Hinzert ein Theaterensemble. In der Endzeitballade wird die Hauptprotagonistin Hanna, nach einer langen Zeit des Schweigens, durch die Suche nach ihrer eigenen Identität und der damit verbundenen Schuld zu einer schonungslosen Selbstanalyse geführt. Fragen der Verantwortung und Mitschuld bedrängen sie. Start der Vorführung ist um 15 Uhr.
Ein verlassener Ort – die Zeit steht still – Ein Raum erfüllt von Erinnerungen und Vergessen – Die Erinnerungen drängen sich auf – unerbittlich. Hanna, eine alte Frau, erinnert sich an ihren Auftrag: Sie sollte Dinge aufbewahren, die Deportierte ihr auf dem Weg ins Lager übergaben. Es sind Gegenstände voller Erinnerungen an gelebte Leben – Relikte, die eine ungelebte Hoffnung bewahren, während ihre Besitzer längst vergessen sind. Mit der Zeit füllt sich ihr Haus mit dieser ungewöhnlichen Sammlung, bis kein Platz mehr bleibt. Schließlich bleibt ihr nichts anderes übrig, als nach draußen zu ziehen.
Hanna: Melanie Noesen, Künstlerische Leitung: M. Roth, Kostüm: U. Kuntzsch
Um 13.00 Uhr bietet der Förderverein eine öffentliche Führung zur Geschichte des SS-Sonderlager/KZ Hinzert an. Ort: Gedenkstätte KZ Hinzert
Veranstalter: Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung / Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Wegen begrenzten Sitzplätzen ist eine Anmeldung unter info@hinzert.de erforderlich.