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mein Nonnweiler
Ausgabe 6/2026
Allgemeine Nachrichten
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Dschungelfieber im Nationalparkcamp

Das neue Prinzenpaar der KuKi Neuhütten: Christine I. und Tim I. mit Prinzengarde.

Pfarrer Christian Heinz als Pumba mit Luisa Maurer als Timon

Torsten Wahl mit dem Buchcover zu "Peterchens erste Mondfahrt"

Carlo Düpre: „Von Weckmänner, gääle Hoar on Siessschmier“

KuKi Neuhütten begeistert mit abwechslungsreichem Programm in vollem Haus

Unter dem Motto „Ich bin ein Narr – holt mich hier raus!“ zog am Wochenende echtes Dschungelfieber ins vollbesetzte Neuhüttener Bürgerhaus ein. Deko, Bühnenbild und Kostüme der Narrenschar fügten sich zu einem tropischen Gesamtkunstwerk. Die KuKi wartete mit einem umfangreichen und nicht minder vielseitigen Programm auf.

Das Moderatorenteam Verena Engel und Mathis Engel führte charmant durch den Abend – unterstützt vom Elferrat, der in die Rollen berühmter „Promis“ geschlüpft war: Von Olivia Jones über Harald Glööckler bis Joey Heindle wurde der Promi-Dschungel stilecht besetzt, wobei sie bei diversen „Dschungelprüfungen“ über den Abend verteilt immer wieder gefordert waren.

Mit Tanz, Musik und Wortwitz

Nach dem Einzug des letzten Prinzenpaares (Laura Kohler und Andreas Gebel) und der Garden sorgte die Juniorengarde (Trainerinnen Annabell Malburg und Natascha Wahl) mit einem schwungvollen Tanz für einen gelungenen Auftakt.

Dann stand schon die erste Dschungelprüfung an: „Köstlichkeiten“ wie Mäuse, Froschaugen und Regenwürmer galt es zu verzehren – in Wahrheit natürlich Speckmäuse, Gummifrösche und Gummischlangen. „Joey Heindle“ und „Brigitte Nielsen“ meisterten die Aufgabe mit Bravour und sicherten ihrem Team die ersten Sterne.

Ein erster Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Pastor Christian Heinz, der als „Bischof Pumba“ kurzerhand eine eigene Hakuna-Matata-Kirche gründete, unterstützt von Hilfs-Messdiener Timon (Luisa Maurer). Mit frechem Augenzwinkern predigte er über den Babyboom in Gusenburg, den Nationalpark, das Gespann Putin & Trump sowie das „Geläut der Züscher Kirchenglocken“.

Im Anschluss stellte sich das Züscher Dreigestirn vor: Jungfrau Marc Weiler, Bauer Uwe Weber und Prinz Maximilian Dörr plädierten bei ihrem Vortrag für mehr „Einigkeit“ zwischen den Dörfern Züsch und Neuhütten.

Kalauer in Hochform

Im weiteren Verlauf reihten sich die Höhepunkte nahtlos aneinander. Carlo Düpre, alias „De Pälzer, de Sohn vom Karl-Heinz“, lieferte eine Gesangseinlage mit Heimatwitz, bevor die Tanzgruppe „Dirty Eleven“ trainiert von Svenja Nimtz die Narrenschar in Stimmung brachte.

Für viele Lacher sorgte Torsten Wahl, der „zugezogene Hochwälder mit Migrationshintergrund“, der augenzwinkernd über den Zustand der Neuhüttener Straßen herzog – ganz explizit über die Saarstraße, die man in „Mondstraße“ umbenennen sollte – sie habe mehr Schlaglöcher als der Mond Krater hat.

Bei der nächsten Dschungelprüfung ging’s akustisch wild zu: Mark Terenzi und Desirée Nick mussten Tiergeräusche erraten – und sorgten für Lachtränen im Saal.

Das Züscher Männerballett Züsch (Trainerin Selina Dahlheimer) verbreitete pure Urlaubsstimmung mit ihrer Darbietung zum Thema „Endlich wieder Malle, endlich wieder da!“, bevor das Hermeskeiler Prinzenpaar Manuel I. und Michelle I. die Bühne betrat. Unter dem Jubel des Saals erfüllte Prinz Manuel sein Versprechen an Verena Engel und trat mit seiner Prinzessin musikalisch auf – zum Titel „Ich komm aus der Stadt mit H“. Vorsitzender Jörg Hartig vom KV Ruck-Zuck Hermeskeil lobte die KuKi für ihr großes Engagement und betonte den Zusammenhalt der Vereine im Hochwald.

Begeisterung bis zum letzten Stern

Das Duo Thomas und Frank Serwene bewies als „zwei Udo Jürgens mit Ukulele“ stimmliche Klasse und Humor, bevor die Gruppe More Generation (Trainerinnen Luisa Gräber und Johanna Düpre) nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr passend zum Dschungelthema wieder eine gelungene Performance auf die Bühne brachte.

Dann kam es zum absoluten Stimmungs-Höhepunkt: Die Seddy-Boys („Sexy Daddys“) alias Söhne vom Bofrostmann – mit Jörg Jonas, Bernd Schleimer, Michael und Andreas Malburg sowie Frank Kuhn – ließen mit „Ciro mach amore mit mir“ und „Bella Napoli“ kein Auge trocken. Der Saal tobte, es wurde frenetisch gefeiert.

„Celtic Dollberg“ (Trainerinnen Johanna Düpre und Luisa Gräber) setzte mit einem temporeichen Star-Medley von Tina Turner, über Wolfgang Petry bis Finch den tänzerischen Schlusspunkt vor dem großen Finale.

Das neue Prinzenpaar

Mit der Proklamation des neuen Prinzenpaares erreichte der Abend seinen Höhepunkt: Prinz Tim I. (Hermann) und Prinzessin Christine I. (Rössel) wurden in den Närrischen Adel erhoben – begleitet von der feierlichen Darbietung des Prinzenlieds, geschrieben von Ruth Serwene, gesungen von Thomas und Sandra Serwene und musikalisch begleitet von Johannes Serwene an der Geige. Die Prinzengarde (Trainerinnen Selina Dahlheimer und Rebecca Kuhn) tanzte zu Ehren der neuen Hoheiten, bevor sich die gesamte Narrenschar beim Finale auf der Bühne wiederfand. (LeWe)