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Oberthaler Nachrichten
Ausgabe 28/2020
Informationen aus dem Rathaus
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

durch die Lockerungen in den Verordnungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie ereilen die Verwaltung täglich mehrere Anträge zur Durchführung von Veranstaltungen u.ä.. Diese Anträge und die damit verbundenen Hygienekonzepte müssen durch die Ortspolizeibehörde detailliert geprüft und genehmigt werden. Da es in jedem Fall unterschiedliche Hygienekonzepte u.ä. zu prüfen gilt, bedarf es eines hohen zeitlichen Aufwandes. Hinzu kommen noch zahlreiche Anfragen im Umgang mit den neuen Regeln.

Daher hoffe ich auf Ihr Verständnis, wenn die Prüfung bzw. Genehmigung einige Tage in Anspruch nimmt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen die Anträge und Anfragen stets zeitnah zu bearbeiten.

Seit dieser Woche können gemeinnützig anerkannte Vereine eine finanzielle Unterstützung durch das Land erfahren. Der Ministerrat hat dies in seiner Sitzung am 30. Juni beschlossen. Das Programm trägt den Titel: „Vereint helfen: Vereinshilfe Saarland“. Ziel der Förderung ist der Schutz der saarländischen Vereinslandschaft. Die Hilfen sind je nach Mitgliederzahl gestaffelt. Unter dieses Hilfsprogramm fallen auch Stiftungen. Ein weiterer, wichtiger Baustein, um unsere Vereine zu stützen und durch die Krise zu geleiten.

Weitere Details erhalten Sie unter www.corona.saarland.de/vereinshilfe oder der Internetseite der Gemeinde.

Gleich zu Beginn der Woche durfte ich an der Auftaktveranstaltung: „Qualitätsentwicklung in kommunalen Kitas im Saarland“ teilnehmen. Die Gemeinde Oberthal mit dem Gemeinderat hatte sich dieses Thema bereits in den zurückliegenden Monaten auf Ihre Fahne geschrieben. Mehrere saarländische Städte und Gemeinden haben sich nun als kommunale Träger von Kindertageseinrichtungen zusammengeschlossen, um gemeinsam einen abgestimmten Qualitätsentwicklungsprozess in den in ihrer Trägerschaft befindlichen kommunalen Kindertageseinrichtungen in Gang zu setzen. In den betroffenen Einrichtungen soll mit Hilfe eines externen Qualitätsentwicklungsdienstleisters ein Prozess zur Darstellung und Steigerung der pädagogischen und strukturell-organisatorischen Qualität erarbeitet werden. Ein Prozess, der sicherlich auch unseren Kindern zu Gute kommt und einheitliche sowie vergleichbare Standards ermöglicht.

Am Dienstag fand dann die Verbandsversammlung des EVS in der Illingener Illipse statt.

Themen waren u.a. die Vorstellung der Abfallbilanz und Information zur Einführung der gelben Tonne. Die Gesamtmenge der durch den EVS über seine Entsorgungsanlagen erfassten Abfälle belief sich 2019 auf rd. 219.000 t und lag damit - mit einem leichten Anstieg um rd. 2.000 t - in etwa auf Vorjahresniveau (2018: rd. 217.000 t). Während der dies betreffende Anteil an Hausabfällen mit rd. 138.000 t etwas unter dem Aufkommen des Vorjahres (2018: rd. 140.000 t; Reduktion um rd. 1,8 %) lag, überstieg das Sperrabfallaufkommen mit rd. 48.200 t das Aufkommen im Vorjahr (rd. 46.900 t) um etwa 1.300 t und damit um rd. 2,8 %. In der AVA Velsen wurden im Jahr 2019 insgesamt 256.014 t Abfälle angeliefert und 254.260 t durchgesetzt. Die für die Anlage genehmigte Jahreskapazität (bezogen auf die Durchsatzmenge) von 255.000 t durfte nicht überschritten werden.

Wie bereits in den zurückliegenden Tagen in den Medien kommuniziert, wird ab 1. Januar 2021 die gelbe Tonne eingeführt.

Man kann sicherlich geteilter Meinung über die Einführung einer weiteren „Mülltonne“ sein und dies kontrovers diskutieren, aber ich denke, letztlich bringt dies mehr Vor- als Nachteile mit sich. Ein Hauptgrund für die Umstellung ist vor allem die Sauberkeit. Rumfliegende Säcke oder verteilter Müll nach stürmischen Nächten sind nunmehr Geschichte. Neue Kosten entstehen den Bürgerinnen und Bürger dadurch nicht. Die Tonne (120 Liter als Regelfall) wird vom Entsorger gestellt. Alle 14 Tage werden die Tonnen geleert. Bei wem mehr Müll anfällt, der kann ihn zusätzlich in durchsichtigen Kunststoffsäcken neben der Tonne bereitstellen. Sie werden dann kostenfrei mitgenommen. Die Säcke müssen allerdings durch die Bürger selbst besorgt werden. Einzige Anforderung an diese Säcke ist, dass diese durchsichtig sein müssen.

Zur Einführung der gelben Tonne wird es im 4. Quartal weitere Details im Rahmen einer Kampagne des EVS zur Umsetzung geben.

Eine positive Rückmeldung erhielten wir in der vergangenen Woche. Die „Kultur- und Landschaftsinitiative Sankt Wendeler Land“ stellt der Gemeinde Oberthal weitere Mittel in Höhe von 4.000 € zur Verfügung. Damit ist beabsichtigt die Ruhebänke auf der Kapellenwiese, dem Ehrenmahl auf dem Momberg, dem Güdesweiler Dorfplatz sowie an der Güdesweiler Kapelle zu erneuern.

In der kommenden Woche wird der Beigeordnete Timo Backes die Amtsgeschäfte führen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund.

Ihr

Dirk Schäfer

1. Beigeordneter