Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in unserer Gemeinde ist derzeit einiges in Bewegung. Ob Wirtschaft und Energie, unsere Kinder und Jugendlichen, Gesundheit, unsere Kitas oder wichtige Entscheidungen im Gemeinderat – die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind vielfältig und betreffen unser tägliches Leben ebenso wie die Zukunft unserer Gemeinde.
Ich möchte Sie deshalb wieder über einige aktuelle Entwicklungen informieren.
Gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Oberthal
In der vergangenen Woche durfte ich gemeinsam mit Staatssekretärin Elena Yorgova Ramanauskas aus dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie sowie weiteren Verantwortlichen aus dem Bereich Bergbau den Standort der Stephan Schmidt Group und des Saarfeldspatwerks in Oberthal besuchen.
Auf Einladung von Geschäftsführer Stephan Schmidt konnten wir uns vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation und den weiteren Perspektiven des Unternehmens machen.
Und diese Perspektiven sind erfreulich: Nach bereits getätigten Investitionen sind weitere Entwicklungen und Investitionen am Standort geplant.
Das ist eine gute Nachricht für Oberthal. Denn ein starker Wirtschaftsstandort bedeutet Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven. Wenn Unternehmen hier investieren und sich weiterentwickeln, stärkt das unsere gesamte Gemeinde.
Im anschließenden Gespräch konnten Herr Schmidt und ich auch ein gemeinsam angedachtes Energieprojekt vorstellen. Dabei geht es unter anderem um die zukünftige Energieversorgung des Unternehmens, aber auch um Fragen, die für unsere weiteren Planungen rund um den Bliestal Campus und das geplante Nahwärmekonzept von Bedeutung sind.
Bei solchen Projekten reicht es nicht, eine gute Idee zu haben. Es müssen auch rechtliche, technische und wirtschaftliche Voraussetzungen stimmen. Deshalb werden wir die Gespräche zeitnah fortsetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen, die auch tatsächlich umsetzbar sind.
Mein Dank gilt Stephan Schmidt und Staatssekretärin Elena Yorgova Ramanauskas für den offenen und konstruktiven Austausch. Ich bin überzeugt: Wenn wir frühzeitig miteinander sprechen, Herausforderungen gemeinsam benennen und nach Lösungen suchen, können daraus gute Perspektiven für unsere Gemeinde entstehen.
13 neue Jugendleiterinnen und Jugendleiter für Oberthal
Unsere Zukunft sind aber nicht nur Arbeitsplätze, Investitionen und Infrastruktur. Unsere Zukunft sind vor allem die Menschen, die hier leben – und ganz besonders unsere Kinder und Jugendlichen.
Umso mehr freue ich mich über 13 junge Menschen aus Oberthal, die kürzlich erfolgreich ihre Ausbildung zur Jugendleiterin beziehungsweise zum Jugendleiter abgeschlossen haben. Bei einer kleinen Feierstunde konnten ihnen die Jugendleiter-Cards, kurz JuleiCa, überreicht werden. Zwei weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre bereits vorhandene JuleiCa verlängern.
Hinter der JuleiCa stehen 30 Stunden Ausbildung und Schulung sowie ein zusätzlicher achtstündiger Erste-Hilfe-Kurs. Die jungen Menschen lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen, Gruppen zu begleiten, Freizeitangebote zu organisieren und mit den unterschiedlichsten Situationen in der Kinder- und Jugendarbeit umzugehen.
Was mich daran besonders freut ist die Tatsache, dass junge Menschen einen Teil ihrer Freizeit anderen schenken. Sie übernehmen Verantwortung und bringen sich für unsere Gemeinschaft ein. Das ist alles andere als selbstverständlich.
Gemeinsam mit unserer Kinder- und Jugendkoordinatorin Tanja Schirra sowie Lana und Laura vom JuZ United durfte ich den neuen Jugendleiterinnen und Jugendleitern persönlich gratulieren.
Herzlichen Glückwunsch euch allen und vor allem vielen Dank für euer Engagement!
Ihr zeigt, dass Ehrenamt keine Frage des Alters ist. Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Kinder- und Jugendarbeit und damit ein wichtiger Teil unserer Dorfgemeinschaft.
Gesundheit: „Mit der Kraft der Natur“
Am Mittwoch, dem 16. September 2026, um 18 Uhr erwartet uns in der Bliestalhalle Oberthal ein besonderer Abend.
Gemeinsam mit der Ölmühle Bruno Zimmer lädt die Gemeinde Oberthal zu einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Michalsen ein. Unter dem Titel „Gesund bleiben und heilen, mit der Kraft der Natur“ wird er sich mit den Möglichkeiten der Naturheilkunde und ihrem Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden beschäftigen.
Gesundheit begleitet uns alle – unabhängig vom Alter. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dieser Veranstaltung einen weiteren interessanten Impuls in unserer Gemeinde setzen können.
Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine telefonische Anmeldung unter 06854 908325 oder 06854 90830 erforderlich.
Ich freue mich auf einen interessanten Abend und hoffe, viele von Ihnen dort begrüßen zu dürfen.
Herzlich willkommen zurück, Claudia Altmann!
Eine schöne Nachricht gibt es auch aus unserer Kita Waldwichtel in Güdesweiler.
Seit dem 31. August ist Claudia Altmann wieder Teil unseres Teams. Viele kennen Claudia bereits, da sie zuvor als Haushaltskraft in unserer Kita tätig war.
Nun beginnt sie bei uns ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin. Im Rahmen ihrer verschiedenen Praktikumsphasen wird sie die unterschiedlichen Gruppen kennenlernen und viele neue Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit unseren Kindern sammeln.
Ich freue mich sehr, dass Claudia ihren beruflichen Weg bei uns fortsetzt und nun einen neuen Schritt in ihrer Ausbildung geht. Für ihre Ausbildung wünsche ich ihr viel Freude, Erfolg und viele schöne Erlebnisse mit unseren Kindern und dem gesamten Kita-Team.
Herzlich willkommen zurück bei den Waldwichteln, Claudia!
Wichtige Entscheidungen für Oberthal stehen an
In der kommenden Sitzungswoche stehen wieder wichtige Beratungen auf der Tagesordnung. Neben dem Haupt- und Personalausschuss wird auch der Bauausschuss tagen.
Dabei geht es unter anderem um den Bliestal Campus und weitere Investitionen in unseren Bauhof.
In den Ausschüssen werden die Vorhaben ausführlich beraten, Fragen gestellt, unterschiedliche Sichtweisen betrachtet und Entscheidungsgrundlagen geschaffen. In der darauffolgenden Woche wird sich dann der Gemeinderat mit den Themen befassen und die entsprechenden Entscheidungen treffen.
Gerade beim Bliestal Campus stehen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft unserer Gemeinde an. Solche Entscheidungen verdienen eine sorgfältige Vorbereitung und eine offene Diskussion. Wir müssen Chancen und Risiken abwägen und gleichzeitig immer die langfristige Entwicklung Oberthals im Blick behalten.
Denn darum geht es bei kommunaler Politik: Heute Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, von denen unsere Gemeinde auch morgen und übermorgen noch profitieren kann.
Dabei ist mir eines besonders wichtig: Oberthal soll eine Gemeinde bleiben, in der Menschen gerne leben, arbeiten und ihre Zukunft gestalten.
Dafür brauchen wir Investitionen und eine gute Infrastruktur. Wir brauchen starke Unternehmen. Wir brauchen engagierte Vereine und Ehrenamtliche. Wir brauchen gute Angebote für Kinder und Jugendliche. Und vor allem brauchen wir Menschen, die bereit sind, Verantwortung für unsere Gemeinschaft zu übernehmen.
Ich bin dankbar, dass wir all das in Oberthal haben.
Lassen Sie uns deshalb auch weiterhin gemeinsam an der Zukunft unserer Gemeinde arbeiten.