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Oberthaler Nachrichten
Ausgabe 40/2020
Informationen aus dem Rathaus
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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in der am 22. September 2020 stattgefundenen Gemeinderatssitzung stand im öffentlichen Teil der Tagesordnung auch die Projektzustimmung zum Ausbau des Fußweges zwischen der Mombergstraße und der Humweilerstraße in Gronig zur Beratung und Beschlussfassung an. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten und auch bei länger andauernden Regenereignissen ist der Fußweg im jetzigen Ausbauzustand in verschiedenen Teilabschnitten mit normalen Straßenschuhen kaum noch begehbar. Daher haben wir schon längere Zeit nach Möglichkeiten und Alternativen Ausschau gehalten, um hier eine Verbesserung zu erreichen. Über die im vergangenen Jahr vom Land neu geschaffenen Fördermöglichkeiten „Dorf- und Regionalentwicklung“ besteht nunmehr die Chance einer insgesamt 90prozentigen Förderung aus Mitteln des Umwelt- und Innenministeriums. Zuständig ist von der Abwicklung hier das Umweltministerium und so habe ich im vergangenen Jahr noch während meines Rehaaufenthaltes in Weiskirchen umgehend Kontakt zum verantwortlichen Mitarbeiter beim Umweltministerium aufgenommen um den Sachverhalt zu erläutern und einen Termin für die weitere Abstimmung festzulegen.

Nach den mit dem verantwortlichen Mitarbeiter beim Umweltministerium stattgefundenen Gesprächen hat sich Gemeindeverwaltung umgehend dafür eingesetzt, alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit der bestehende Fußweg zwischen der Humweilerstraße und der Mombergstraße in Gronig im Rahmen der öffentlichen Dorferneuerung neu ausgebaut wird. Bedingt durch die Corona-Pandemie haben sich hier leider dann in den weiteren Planungen nicht absehbare Verzögerungen ergeben, so dass die Gespräche und die erforderlichen Vororttermine mit den Verantwortlichen des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz erst im Frühsommer haben stattfinden können. Anschließend konnten wir dann gemeinsam mit dem Planungsbüro die Ausbauvariante festlegen und die Kosten ermitteln so dass wir erst jetzt die Gelegenheit hatten, die Maßnahme im Ortsrat, im Bauausschuss und letztlich dann auch im Gemeinderat vorzustellen, zu beraten und die notwendigen Beschlussfassungen zu treffen.

Der Weg soll künftig in einer Ausbaulänge von ca. 290 Metern mit Verbundsteinen hergestellt werden. Im Anschlussbereich Mombergstraße 10 bis zu den landwirtschaftlichen Nutzflächen/EVS-Bauwerk in einer Länge von 142,50 m ist eine Ausbaubreite von 3,00 m und Betonverbundsteine in einer Stärke von 10 cm mit geeignetem Unterbau vorgesehen, weil dieser Teilabschnitt die einzige Zuwegung für die jeweiligen Nutzer darstellt. In diesem Teilabschnitt sind beidseitig des Weges 50 cm Bankett vorgesehen. Ab der vorbezeichneten Station bis Ausbauende der Humweilerstraße im Bereich Anwesen Nr. 50 soll der Weg in einer Breite von 2 Metern und Betonverbundsteinen in einer Stärke von 8 cm mit geeignetem Unterbau hergestellt werden.

Auch dem Themenfeld einer ordnungsgemäßen Entwässerung wurde im Rahmen der Planung von dem beauftragten Ingenieurbüro die notwendige Aufmerksamkeit eingeräumt. Hier ist einerseits darauf zu achten, dass die Oberflächenwässer ordnungsgemäß abgeleitet werden aber auch die vorhandene Verrohrung des Dorfbachs, welche den Fußweg quert, wurde hier genauer in Augenscheinnahme genommen. Aufgrund von Schäden am Ein- und Auslauf des Durchlasses ist beabsichtigt, die Verrohrung im Zuge der Maßnahme zu erneuern.

Für die Gesamtmaßnahme sind Kosten von insgesamt 187.000,00 € (Baukosten von rd. 160.000,-- €; Baunebenkosten von rd. 27.000,-- €) zu veranschlagen, so dass von der Gemeinde noch ein Eigenanteil von 18.700,- € aufzubringen ist.

Nach der Projektzustimmung zur Ausbaumaßnahme in den gemeindlichen Gremien, der wasserrechtlichen und naturschutzrechtlichen Genehmigung des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) sowie dem Erhalt des Zuwendungsbescheides durch das Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz kann die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. Die Umsetzung der Maßnahme ist bei geeigneten Witterungsbedingungen im Frühjahr 2021 vorgesehen.

Ihr

Stephan Rausch

Bürgermeister