Am 22. Januar 2026 fand im Bürgersaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung statt. Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über wichtige Fragen der persönlichen Vorsorge zu informieren.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, was geschieht, wenn man durch Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Eine Referentin der Betreuungsbehörde erläuterte anschaulich und verständlich die Unterschiede zwischen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, zeigte auf, in welchen Situationen welche Form der Vorsorge sinnvoll ist, und erklärte, wie persönliche Wünsche rechtssicher festgehalten werden können.
Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse und nutzten im Anschluss die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit dem Thema Vorsorge auseinanderzusetzen, um die eigene Selbstbestimmung auch in schwierigen Lebenslagen zu wahren.
Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Gemeinde Oberthal durchgeführt.