UMWELT- UND KLIMASCHUTZ
I N U N S E R E R V E R B A N D S G E M E I N D E
Energietipp der
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.
SICHERHEIT UND TRANSPARENZ BEI
BALKONKRAFTWERKEN
Die neue Produktnorm für Stecker-Solar-Geräte bringt
mehr Klarheit für Verbraucher/innen. Vor allem beim
Anschluss und bei der zulässigen Leistung gibt es jetzt
eindeutige Regeln.
Wer eine Anlage plant, sollte folgende Punkte kennen.
Auch in der VDE-Norm ist jetzt vorgesehen, dass
Balkonkraftwerke in vielen Fällen an eine normale
Haushaltssteckdose (Schuko-Stecker) angeschlossen
werden dürfen. Voraussetzung ist, dass Stecker oder
Wechselrichter über die vorgeschriebenen
Schutzvorrichtungen verfügen. Die bisher häufig
geforderte spezielle Energiesteckvorrichtung („Wieland-
Stecker“) ist weiterhin erlaubt, aber nicht mehr
zwingend nötig. Wichtig: Schließen Sie das Gerät immer
direkt an eine Steckdose an – Mehrfachsteckdosen sind
nicht zulässig.
Außerdem ist die Einspeiseleistung des Wechselrichters
zu beachten. Diese darf höchstens 800 Watt betragen.
Die Solarmodule dürfen etwas größer sein: bis zu 960
Watt bei Schuko-Anschluss, bei einem
Energiesteckvorrichtungsstecker sogar bis zu 2000 Watt.
Außerdem ist nur ein Balkonkraftwerk pro Haushalt
erlaubt. Achten Sie vor dem Kauf auf diese Angaben in
den technischen Daten, damit Ihre Anlage den Vorgaben
entspricht.
Bei allen Fragen zur Eigenstromproduktion beraten die
Energieberater:innen der Verbraucherzentrale
individuell und kostenfrei nach vorheriger
Terminabsprache an über 70 Standorten in Rheinland-
Pfalz.
Der Energieberater hat am Mittwoch, dem 18. März, von
12:15 bis 16:00 Uhr Sprechstunde in Landau in der
Verbandsgemeindeverwaltung (Haus 2 - Neubau), An 44
Nr.31. Die Beratungsgespräche sind kostenlos.
Anmeldung unter Tel. 06341 1430.
Energietelefon der Verbraucherzentrale: 0800 / 60 75
600 (kostenfrei), montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,
dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17
Uhr.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz wird gefördert vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie und vom rheinland-
pfälzischen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Energie und Mobilität.
Quelle: Umweltbundesamt