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Amtsblatt Verbandsgemeinde Offenbach
Ausgabe 19/2021
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Corona-Schutzimpfung: Alle Informationen für Menschen aus dem Landkreis SÜW auf einen Blick

Landes-Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße in Landau

Seit 24. Februar ist das Landes-Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße für Bürgerinnen und Bürger aus Landau sowie aus großen Teilen des Landkreises Südliche Weinstraße am Standort Landau in Betrieb.

Das Impfzentrum verfügt über drei Impfstraßen mit insgesamt 48 Impfboxen sowie acht Check-ins, acht Check-outs und drei Aufklärungen

Das Prozedere vor Ort: Das Gelände in Landau darf nur betreten, wer eine Terminbestätigung hat bzw. Begleitperson ist. Wer zu früh eintrifft, kann in einem geschützten Wartebereich Platz nehmen. Die Impflinge werden gebeten, möglichst pünktlich zum Termin zu erscheinen, um Verzögerungen zu vermeiden. Bevor der Impfling das Impfzentrum betritt, wird seine Temperatur gemessen. Wer Fieber hat oder andere Corona-Symptome aufweist, kann nicht geimpft werden, diese Personen müssen leider abgewiesen werden. Am Check-in erhalten die Impflinge u.a. einen Laufzettel sowie, je nach Impfstoff, ein farbiges Armband, die sie durch den weiteren Prozess leiten. Nach der Anmeldung geht es zur Aufklärung. Persönlich und per Präsentation auf den bereitstehenden Bildschirmen erfahren die Impflinge, wie die Corona-Impfung funktioniert und welche Nebenwirkungen es geben kann. „Ernst“ wird es dann in den Impfstraßen: Wer aufgerufen wird, geht in einen Behandlungsraum und bekommt die Spritze mit dem Impfstoff in den Oberarm. Danach bleibt der Impfling für eine Viertelstunde zur Beobachtung in einem separaten Warteraum. Fühlt sich die Besucherin bzw. der Besucher nach der Wartezeit gesund, verlässt sie bzw. er über den vom Eingangsbereich getrennten Ausgang das Impfzentrum - mit einer Terminerinnerung für die zweite Impfung in der Hand.

Insgesamt kalkulieren die Verantwortlichen mit etwa einer Stunde Zeitaufwand, die der Impfling pro Termin einplanen sollte.

Landes-Impfzentrum Neustadt bietet Möglichkeit zur Impfung für Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer

Menschen aus der Verbandsgemeinde Maikammer können sich wohnortnah im Impfzentrum in Neustadt an der Weinstraße impfen lassen.

Fahrmöglichkeiten zu den Landes-Impfzentren

Personen aus dem Kreis SÜW und der Stadt Landau, die bereits einen Termin in einem der Impfzentren haben, denen jedoch keine Fahrmöglichkeit zur Verfügung steht, können sich bei der Koordinierungsstelle der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 06341 - 940 444 melden. Dort werden kostenlose und individuelle Transportmöglichkeiten im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements vermittelt.

Die Voraussetzungen, um einen Transport in Anspruch nehmen zu können, sind:

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ein Termin für die Impfung in einem Landes-Impfzentrum ist bereits vorhanden

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die Person hat keine eigenen Fahrmöglichkeiten

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die Person hat alle Möglichkeiten abgeklärt, z.B. hilfsbereite Nachbarn, Verwandte, Bekannte, Nachbarschaftshilfen etc.

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die Person ist mobil. Wichtiger Hinweis: Kranken-, Rollstuhl- und Liegendtransporte sind leider nicht möglich.

Terminvergabe

Die Terminvergabe erfolgt zentral über das Land Rheinland-Pfalz. Die Kreise und Städte haben darauf keinen Einfluss und können auch keine Termine vereinbaren oder verschieben. Wer der Priorisierungsgruppe 1 angehört und sich für den Wartepool registrieren lassen möchte, kann dies entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de tun. Das Landes-Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße weist darauf hin, dass eine Auswahl des Impfstoffs vor Ort nicht möglich ist.

Verschiedene Personengruppen können einen Termin für eine Impfung in den Impfzentren vereinbaren

Seit 23. April sind Terminregistrierungen für alle Personen der Prioritätsgruppe 3 möglich. Menschen zwischen 60 und 69 Jahren haben bereits seit 7. April die Möglichkeit, sich für eine Corona-Schutzimpfung zu registrieren.

Die neuen Registrierungen haben keinen Einfluss auf die Terminvergabe der Über-70-Jährigen sowie der Vorerkrankten der Prioritätsgruppe 2. Die Priorisierungsreihenfolge der Impfungen wird in Rheinland-Pfalz beibehalten. Die Prioritätsgruppe 2, die sich bereits registriert hat, erhält ihre Impftermine vorrangig.

Hintergrund: Am 27. Februar wurde mit den Impfungen der Prioritätsgruppe 2 gestartet, es folgte ab 6. März die Möglichkeit zur Registrierung über das Online-Impfportal für vorerkrankte Menschen der Priorisierungsgruppe 2 sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und von Schwangeren. Ab 10. März wurde das Portal für Registrierung der Personengruppe der Menschen über 70 bis 79 Jahre geöffnet.

Impfberechtigt in der Prioritätsgruppe 3 sind nun neben den Menschen zwischen 60- und 69 Jahren, die sich bereits registrieren können, folgende Personengruppen:

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Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz, rheumatologischen Erkrankungen, Asthma bronchiale oder HIV-Infizierten sowie bis zu zwei Kontaktpersonen der Betroffenen.

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Personen, die in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind. Welche Bereiche dies betrifft, definiert der Bund in seiner KRITIS-Verordnung. Gemeint sind im Kern Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Konkret sind das beispielsweise das Apothekenwesen, die Pharmawirtschaft, die Ernährungswirtschaft, die Wasser- und Energieversorgung und das Transport- und Verkehrswesen.

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Personen, die mit niedrigem Expositionsrisiko für eine Corona-Infektion in medizinischen Einrichtungen arbeiten, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut

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Mitarbeitende im Lebensmitteleinzelhandel

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Mitglieder von Verfassungsorganen

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Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Corona-Infektion besteht. Dies betrifft beispielsweise Obdachlose und wohnungslose Menschen, Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, Streetworker, Mitarbeitende sowie Ehrenamtliche und Helferinnen und Helfer in Fachberatungsstellen der Wohnungslosenhilfe, Mitarbeitende in der Schuldnerberatung, in Betreuungsvereinen oder in der Suchtberatung, wenn unmittelbarer Kontakt zu den Klienten und damit verbunden erhöhtes Infektionsrisiko besteht, suchterkrankte Menschen in Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation, bürgerschaftlich Engagierte in "Initiativen des Ehrenamts in der häuslichen Pflege" sowie Mitglieder pflegebezogener Selbsthilfegruppen nach der Landesverordnung. Über die Zugehörigkeit zu diesen Gruppen ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen.

Sollten Sie bei der Terminvereinbarung Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an Ihre zuständige Verbandsgemeindeverwaltung. Auch die Gemeindeschwestern plus bieten Hilfestellungen an. Eine Verlegung von Impfterminen, die bereits im Impfzentrum Wörth vereinbart wurden, ist leider nicht möglich, wie das Land Rheinland-Pfalz signalisiert hat.

AstraZeneca-Zweitimpfungstermine werden mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt

Die Gesundheitsministerministerkonferenz hat beschlossen, dass die Menschen unter 60 Jahren, die bisher mit AstraZeneca erstgeimpft wurden, grundsätzlich eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten. Nach individueller ärztlicher Aufklärung besteht auch die Möglichkeit die Zweitimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca durchzuführen. Alle bestehenden Termine für die Zweitimpfungen bleiben erhalten. Die betroffenen Personen müssen nichts weiter unternehmen.

Alternativen zur Testpflicht durch vollständige Impfung, künftig auch für Genesene

Unter anderem die Änderungsverordnung der Corona-Bekämpfungsverordnung sieht für vollständig Geimpfte Alternativen zur Testpflicht vor. Neben einem aktuellen negativen Testergebnis kann auch der Nachweis einer vollständigen Impfung vorgelegt werden, um die jeweiligen Einrichtungen zu betreten. Diese Regelung soll künftig auch für Genesene gelten - also für Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben.

Anfahrtsdaten

Landes-Impfzentrum Neustadt: Telekom-Hochhaus, Chemnitzer Straße 2 in 67433 Neustadt an der Weinstraße (neben Testzentrum). Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der ehemaligen Aldi-Filiale in der Speyerdorferstraße vorhanden. Von dort ist es nur ein kurzer Weg ins Impfzentrum. Das Landes-Impfzentrum ist auch mit dem ÖPNV erreichbar. Über Neustadt (Hbf) zum Haltepunkt Süd oder Bus (Linie 507 und 510) und Bahn (RB 51/ RB 53).

Landes-Impfzentrum Landau/Südliche Weinstraße:

Ehemaliges Lagergebäude im Landauer Gewerbepark am Messegelände, Albert-Einstein-Straße 29 in 76829 Landau.

Anreise mit dem Auto:

Das Parkplatzkonzept sieht vor, dass gekennzeichnete Parkflächen an der Albert-Einstein-Straße, der Max-Planck-Straße und der Gustav-Hertz-Straße für die Besucherinnen und Besucher des Impfzentrums reserviert sind, es ist eine entsprechende Beschilderung vorhanden. Die Besucherinnen und Besucher sollen für die Dauer von zwei Stunden mit Parkscheibe auf den reservierten Parkplätzen parken dürfen. Zudem steht der Parkplatz in der Albert-Einstein-Straße, gegenüber der Filmwelt Landau, zur Verfügung (400 m Fußweg).

Anreise mit dem ÖPNV:

Ab dem Impfstart am 22. Februar fährt die Buslinie 535 das Impfzentrum an. Eine zusätzliche Bushaltestelle „Impfzentrum“ wurde eingerichtet. Sie wird zwischen 6 Uhr und 20 Uhr zwei Mal pro Stunde bedient, immer zur Minute 35 (vom Horst kommend) und zur Minute 52 (vom Hauptbahnhof kommend). Die Linie fährt u.a. folgende Haltestellen im Stadtgebiet Landau an: Wollmesheimer Höhe - Kreisverwaltung - Westring - Alter Meßplatz - Deutsches Tor - Hauptbahnhof - Impfzentrum - Horst bzw. Danziger Platz - Impfzentrum - Hauptbahnhof.

Die eingesetzten Busse sind barrierefrei. Die Haltestelle am Impfzentrum selbst ist dies nicht, jedoch ist der Ein- und Ausstieg für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer über eine im Bus vorhandene Rampe möglich. Die beiden nächstgelegenen Haltestellen Gustav-Hertz-Straße und Albert-Einstein-Straße sind beide barrierefrei ausgebaut und rund 300 Meter vom Impfzentrum entfernt.

Fahrdienst ab Bahnhof Landau:

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße, die einen Transport vom Hauptbahnhof in Landau zum Impfzentrum (und wieder zurück) benötigen, bieten Stadt und Kreis einen kostenfreien Fahrdienst an. Entsprechende Hinweisschilder mit den Telefonnummern von drei Taxiunternehmen sind sowohl am Hauptbahnhof als auch am Ausgang des Impfzentrums angebracht. Die Impflinge müssen lediglich bei Fahrtantritt ihre Terminbestätigung vorzeigen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Das gemeinsame Bürgerinfotelefon des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 06341-940 555 besetzt. Das Infotelefon des Landes Rheinland-Pfalz erreichen Sie unter der Telefonnummer 0800 - 5758100. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) erreichbar. Weitere aktuelle Informationen sind zusätzlich auf der Internetseite des Landkreises www.suedliche-weinstrasse.de abrufbar.

Gemeindeschwestern plus

VG Annweiler und VG Bad Bergzabern: Ute Wingerter, mobil: 0176 - 11 92 92 50

VG Edenkoben, VG Herxheim und VG Offenbach: Patricia Niederer, mobil: 0176 - 11 98 90 77

VG Landau-Land: Barbara Bouché, mobil: 0159 - 04 02 07 88

VG Maikammer: Stephanie Rößler, Telefonnummer: 06321 - 855 14 18

Diese Informationen bieten einen Überblick über die aktuellen Angebote für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Südliche Weinstraße. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen werden laufend aktualisiert.