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Amtsblatt Verbandsgemeinde Offenbach
Ausgabe 31/2019
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Spatenstich zum neuen Rathaus

Bürgermeister Wassyl erläutert die Geschichte des Projekts von erster Diskussion bis zum Tag des Spatenstichs.

Der Ratssaal musste zuerst abgerissen werden, da er in das neue Baufenster ragte.

Spatenstich vollbracht! Der „geschmeidige Bauablauf“ kann nun endlich starten. V.l.n.r.: Architekten Gerhard Lieb und Sven Vandeven (freie Architekten BDA Lieb & Lieb), Petra Dingenotto (zuständige Architektin in der Verwaltung), Bürgermeister Axel Wassyl, Samuel Hundhausen und Andreas Blanck (Firma Streib GmbH)

2021 soll der Umzug erfolgen

Was lange währt, wird endlich gut. Das neue Rathaus in Offenbach sollte sehr gut werden, brauchte es doch 10 Jahre vom Beginn der Diskussion um das Gebäude, bis zum Spatenstich am 23.07.2019, zu dem Bürgermeister Axel Wassyl zahlreiche Besucher/innen begrüßen konnte.

Wassyl umriss kurz die umfangreiche Historie vom Beginn der Diskussion, über den zunächst gefassten Beschluss zur Sanierung im Jahr 2013, über den Neubau-Beschluss im Sommer 2015 und die dann folgenden Planungen, Verhandlungen mit den Zuschussbehörden, "... Störfeuern von Neubau- bzw. Abbruch-Gegnern, die uns letztendlich viel Geld kosten...“ bis zum Tag des Spatenstichs.

Der zuletzt von vielen interessierten verfolgte Abbruch des Ratssaales war notwendig, weil dieser in das Baufeld des neuen Rathauses, welches parallel zum alten errichtet wird, hineinragte. Das Hauptgebäude bleibt nun stehen, bis das neue Rathaus fertig ist. Dann soll der Umzug erfolgen.

Ein solcher Puffer kann von Vorteil sein, wenn ‚Unerwartetes‘ passiert. „Die bisherigen Erfahrungen beim Abbruch des Ratssaales seit Februar dieses Jahres...“, so der Bürgermeister, „... haben uns in unserer Entscheidung gegen eine Sanierung des Bestandsgebäudes bestärkt, denn an Bau- und Statikpläne hat man sich im Jahr 1977 ganz offensichtlich nicht gehalten. Da tauchten Bauteile auf, die dort eigentlich nicht sein durften, Fundamente wurden entdeckt, die in keinem Plan eingezeichnet waren usw.“.

Nach dem „holprigen Beginn“ wünschte Wassyl nun allen Beteiligten einen „geschmeidigen Bauablauf“ und äußerte die Hoffnung, wie geplant, 2021 mit der Verwaltung ins neue Gebäude umziehen zu können.