Titel Logo
Amtsblatt VG Offenbach an der Queich
Ausgabe 34/2026
Amtlicher Teil
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Spatenstich für neue Katastrophenschutzhalle

von links nach rechts: Oliver Siebert (Wehrleiter), Andreas Langer (Fa. Trautmann, Bauleiter), Jens Thiele (BKI), Dietmar Seefeldt (Landrat), Simon Wingerter (Bürgermeister), Sandra Schumann (Architekturbüro Architypus), Frank Laux (Bauherrenvertretung)

Verbandsgemeinde investiert rund 1,15 Millionen Euro in die Stärkung von Feuerwehr und Katastrophenschutz

Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Startschuss für den Bau der neuen Katastrophenschutzhalle der Verbandsgemeinde Offenbach gefallen. Gemeinsam mit Landrat Dietmar Seefeldt, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jens Thiele, der Wehrleitung, Mitgliedern des Verbandsgemeinderates sowie Wehrführungen und Feuerwehrangehörigen wurde der symbolische Beginn des Bauprojektes gefeiert.

Insgesamt investiert die Verbandsgemeinde rund 1,15 Millionen Euro in die neue Halle. Der Landkreis Südliche Weinstraße beteiligt sich mit 312.500 Euro an den Kosten. In der Halle entstehen unter anderem zwei Stellplätze für Fahrzeuge des Katastrophenschutzes des Landkreises.

Die neue Halle ist ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung der Feuerwehr- und Katastrophenschutzinfrastruktur in der Verbandsgemeinde und auch für den Landkreis. Ereignisse wie die Flutkatastrophe im Ahrtal, zunehmende Extremwetterlagen sowie große Wald- und Vegetationsbrände zeigen, dass die Anforderungen an den Katastrophenschutz in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind.

 

Bürgermeister Simon Wingerter machte beim Spatenstich deutlich, dass sich künftige Schadens- und Katastrophenlagen zwar nicht vorhersehen ließen, die notwendigen Voraussetzungen für einen wirksamen Katastrophenschutz aber bereits heute geschaffen werden müssten. Mit der neuen Halle investiere die Verbandsgemeinde deshalb nicht nur in Gebäude, Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern vor allem in die Sicherheit der Menschen in der Verbandsgemeinde und im Landkreis. Dabei könne man sich auf zahlreiche engagierte und gut ausgebildete Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden verlassen.

Auch Landrat Dietmar Seefeldt stellte die Bedeutung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte heraus. Eine gute Ausstattung und eine leistungsfähige Infrastruktur seien für den Katastrophenschutz unverzichtbar. Entscheidend seien jedoch die Menschen, die im Ernstfall bereitstünden und Verantwortung übernähmen. Seefeldt dankte den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden ausdrücklich für ihren großen persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz zum Schutz der Bevölkerung.

Bei der Planung und Umsetzung des Projektes arbeiten die Verbandsgemeinde Offenbach und der Landkreis Südliche Weinstraße eng zusammen. Die Abstimmungen mit dem Landkreis verliefen dabei schnell, pragmatisch und unkompliziert.

 

Auch an weiteren Standorten wird die Feuerwehr- und Katastrophenschutzinfrastruktur in den kommenden Jahren ausgebaut. Am Feuerwehrstandort Hochstadt ist vorgesehen, zusätzliche Stellplätze für Fahrzeuge des Katastrophenschutzes des Landkreises zu schaffen. Gleichzeitig befindet sich die Verbandsgemeinde mitten in den Planungen für den Neubau des Feuerwehrhauses in Essingen.

Mit dem Spatenstich beginnt nun die bauliche Umsetzung der neuen Katastrophenschutzhalle. Die Verbandsgemeinde hofft auf einen reibungslosen und unfallfreien Bauverlauf und darauf, schon bald an gleicher Stelle die Einweihung der neuen Halle feiern zu können.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Offenbach und der Kreisverwaltung.