Einen spannenden und lehrreichen Tag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Neumünster beim diesjährigen Forschertag. Unter dem Motto "Papier"" wurde in allen Klassenstufen experimentiert, geforscht und entdeckt.
Die Erstklässler widmeten sich mit großer Begeisterung dem Bau von Papierfliegern. Mit viel Neugier probierten sie verschiedene Falttechniken aus und stellten Vermutungen an, welcher Flieger wohl am weitesten fliegen würde. Schnell wurde klar: Kleine Veränderungen können große Unterschiede machen.
In der zweiten Klasse drehte sich alles um Papierboote. Mit viel Freude falteten die Kinder unterschiedliche Bootsmodelle und ließen sie anschließend im Wasser schwimmen. Besonders spannend war die Frage, wie viele 1-Cent-Münzen ein Boot tragen kann, bevor es untergeht. Die jungen Forscherinnen und Forscher stellten dabei fest, dass Boote aus Zeitungspapier oft stabiler waren als solche aus Kopierpapier. Außerdem experimentierten sie damit, wie sich die Boote bewegen lassen - durch Pusten, kleine Wellen oder vorsichtige Stöße im Wasser.
Die dritten und vierten Klassen beschäftigten sich intensiv mit dem Papierschöpfen. Dabei erforschten sie den Weg vom Altpapier zum neuen Blatt und konnten selbst Papier herstellen. Mit großem Interesse beobachteten sie die einzelnen Schritte und entdeckten, wie aus scheinbar wertlosen Resten etwas Neues entsteht.
Der Forschertag zeigte eindrucksvoll, wie viel Spaß Lernen machen kann, wenn Neugier und eigenes Ausprobieren im Mittelpunkt stehen. Die Kinder waren sich am Ende einig: So ein Tag dürfte gerne öfter stattfinden.