Viele Vereine, gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Kitas engagieren sich im Landkreis Südwestpfalz für das demokratische Zusammenleben. Sie schaffen Begegnung und Austausch zwischen den Menschen, fördern die Teilhabe und sensibilisieren gegen Vorurteile und Ausgrenzung. Dieses wichtige Engagement wird vom Kreisjugendamt des Landkreises im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie mit Fördermitteln unterstützt.
Auch für das Jahr 2026 können gemeinnützige Vereine und Organisationen Fördermittel beantragen. Daneben wird eine umfassende Beratung bei der
Antragsstellung und der Durchführung der Projektvorhaben durch das Adolf-Bender-Zentrum angeboten.
Förderfähig sind Maßnahmen und Projekte, die sich mit den folgenden Themengebieten beschäftigen:
| • | Demokratiebildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene |
| • | Digitale Teilhabe und Kompetenzen |
| • | Demokratische Konfliktbearbeitung |
| • | Integration/Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft |
Die Antragsfrist für die erste Antragsphase endet am 19. April, jedoch können weitere Projekt für den Jahresverlauf eingereicht werden, die durch das Adolf-Bender-Zentrum vorberaten werden müssen.
Bei Fragen und für weitere Informationen steht das Adolf-Bender-Zentrum per Mail michael.schley@adolf-bender.de oder florian.klein@adolf-bender.de gerne zur Verfügung.
Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Südwestpfalz wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
„Goldene Biotonne“: Landkreis für Aufklärung rund um das Thema Biomüll ausgezeichnet
Große Anerkennung für das Engagement des Landkreises Südwestpfalz rund um das Thema Biomüll: Beim bundesweiten Erfahrungsaustausch des Vereins „Wir für Bio e.V.“ am 10. März in Düsseldorf konnte der Landkreis einen beachtlichen Erfolg erzielen – und das bereits im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft bei „Wir für Bio e.V.“.
Der Verein verlieh bei dieser Veranstaltung die „Goldene Biotonne“ – eine Auszeichnung für besonders engagierte Kommunen im Bereich Bioabfall und richtige Abfalltrennung. Der Landkreis Südwestpfalz, der erst seit 2025 Mitglied im Verein ist, wurde in der Kategorie „Newcomer“ nominiert und schaffte es auf Anhieb als einer von drei Finalisten nach Düsseldorf.
Vor Ort entschieden Vertreter der Mitgliedskommunen über die Platzierungen. Der Landkreis Südwestpfalz erreichte dabei einen beachtlichen dritten Platz – ein Ergebnis, auf das die Verantwortlichen in der Südwestpfalz besonders stolz sind, zumal es bereits im ersten Jahr der Mitgliedschaft gelang.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung war vor allem die umfangreiche Informationskampagne #wirfürbio, die der Landkreis im vergangenen September gestartet hat. Dabei wurden rund 47.000 Biotonnen im Landkreis mit Aufklebern und Anhängern ausgestattet, um die Bürger direkt an der Tonne über die richtige Bioabfalltrennung zu informieren. Zusätzlich wurden über die Amtsblätter der Verbandsgemeinden etwa ebenso viele Broschüren verteilt.
Auch im öffentlichen Raum ist die Kampagne längst sichtbar: Acht Müllfahrzeuge, die im Landkreis und darüber hinaus unterwegs sind, wurden mit starken Motiven beklebt, die auf das Thema Biomülltrennung hinweisen. Darüber hinaus brachten Mitarbeiter der Kreisverwaltung an den zehn Recyclinghöfen sowie an den Grünschnittsammelstellen im Landkreis großformatige Banner an. „Dieses Gesamtpaket ist das größte, das ein Mitglied zum Start in den vergangenen beiden Jahren umgesetzt hat“, hieß es in der Begründung zur Nominierung für die „Goldene Biotonne“ anerkennend.
„Der Erfolg zeigt: Das Engagement des Landkreises für eine bessere Bioabfalltrennung zahlt sich aus und wird auch bundesweit wahrgenommen“, freut sich der für den Bereich Abfallwirtschaft zuständige Kreisbeigeordnete Manfred Seibel.
Zum Hintergrund der Kampagne #wirfürbio: Im Landkreis Südwestpfalz fällt in einem durchschnittlichen Haushalt jährlich fast eine Viertel Tonne Biomüll an, der über die braune Biotonne entsorgt wird. Biomüll ist ein wertvoller Rohstoff, der in Bioenergie und Biokompost umgewandelt werden kann. Damit das gelingt, muss der Bioabfall frei von störenden Stoffen wie Kunststoffen, Plastiktüten, Metallen, Konservendosen, Hygieneartikeln oder verunreinigter Kleintierstreu sein.
Weitere Informationen zur Arbeit von „Wir für Bio e.V.“ in der Südwestpfalz sowie rund um das Thema Bioabfall gibt es im Internet auf www.wirfuerbio.de/awswp/.