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Öffentlicher Anzeiger - Stadt Püttlingen
Ausgabe 13/2024
Bei uns Daheim Püttlingen
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Poesie von Paris, Provence und Püttlingen: Das neue Buch von Georg Fox erzählt von der Nähe und Ferne!

Dorf und Stadt - es sind Gegensätze und zugleich Ergänzungen. Die Heimat ist die Nähe, das Fremde liegt in der Ferne. In den Texten werden die Begriffe zu Symbolen unseres Gefühls. Das Dorf bietet Beschaulichkeit. Sein Areal ist leicht zu überblicken. Zugleich aber schafft es seine Möglichkeiten in einem engen Rahmen. Die Stadt wird wahrgenommen als ein bedeutender wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt. Jedoch sucht man auch Berührungspunkte zum Bereich des Dorfes als Naturraum. Man schafft Parkanlagen oder schätzt dörfliche Produkte auf den Märkten der Stadt. „Am Mittag döst die Sonne in den Kuhlen“ heißt der neue Gedichtband des saarländischen Autors Georg Fox. Er hat die Texte selbst illustriert. Entstanden ist ein Buch mit zahlreichen berührenden Gedichten zwischen Morgen und Abend - aus der Heimat und aus der Fremde. Diese Gedichte folgen einer sehr konkreten Lyrik. Fox entführt mit seinen Bildern und Texten in reizvolle Gegenden und auch in seine langjährige Heimatstadt Püttlingen. Ihr hat er zahlreiche Gedichte gewidmet. Da geht es um einen Spaziergang entlang am Köllerbach, um das alte Fürstenschlösschen in der Talaue. Fox schildet in Reim und Rhythmus die Tageszeiten und lässt die Sagengestalt des wilden Jägers Malditz wieder aufleben. Es sind die kleinen Erlebnisse in Engelfangen, denen hier ein literarisches Denkmal gesetzt wurde. Die Provence ist für den Autor ein impressionistischer Erlebnisort zwischen den Verdon-Schluchten und den Mittagsstunden am See. Man entdeckt auch dort Neues und Ungewohntes in den Dörfern. Aber man findet sich auch gerne ein im Trubel städtischen Erlebens. Weitere poetische Texte entstanden nämlich an der belgischen Küste, in Paris und Metz.

Einige der Texte wurden sogar ins Französische übersetzt. Es eint sie eine Emotion in der Sehnsucht nach Geborgenheit. Hier möchte man heimisch werden. Hier wie dort will man sein „Geheischnis“ spüren. Es ist eine anrührende Reise durch die Welt entstanden. Eine Kritikerin schrieb dazu: „Es gibt sie noch, diese stillen Poeten der kleinen Formen. Sie spüren den Wörtern und Sätzen nach und verfassen bezaubernde Perlen der Poesie.“ Besonders wertvoll macht diesen Gedichtband, dass der Autor seine Texte mit Aquarellen illustriert hat. In diesem Buch verbindet sich eine künstlerische Darstellung des Malers mit der bildhaften Sprache des Autors.

Fox, Georg „Am Mittag döst die Sonne in den Kuhlen“, Gedichte über Dorf und Stadt, über Nähe und Ferne, 88 Seiten, illustriert mit Aquarellen und Skizzen, Edition Bucherbach, ISBN Hardcover 978-3-384-04392-4 im guten Buchhandel und im Internet, z.B. unter https://tredition.com/shop erhältlich.