Besonderen Besuch durfte das Albert-Einstein-Gymnasium in diesen Tagen begrüßen: Abiturientinnen und Abiturienten, die vor 50 Jahren am AEG ihr Abitur abgelegt hatten, kamen zusammen, um ihr Jubiläum zu feiern. Dabei war es ihnen ein besonderes Anliegen, noch einmal ihre „alte“ Schule zu besuchen und Erinnerungen aufleben zu lassen. Empfangen wurden die ehemaligen Schülerinnen und Schüler vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Dr. Schmitt gemeinsam mit der Didaktikleiterin Frau Molz im Lehrerzimmer. Schnell entwickelten sich dort zahlreiche interessante Gespräche über vergangene Schulzeiten und die Entwicklungen des Gymnasiums bis heute.
Auch wenn nicht alle Jubilare teilnehmen konnten, waren doch zwei ehemalige Abiturklassen vertreten. Insgesamt fanden sich 22 ehemalige Abiturienten ein – darunter auch eine Dame. Denn erst im Schuljahr 1971/72 wurde das AEG für Mädchen geöffnet. Die ehemalige Schülerin war damals von der Realschule in die Oberstufe des Gymnasiums gewechselt. Besonders erfreulich war zudem der Besuch eines früheren Lehrers, der eine der Klassen bereits seit der fünften Klasse als Klassenlehrer begleitet hatte.
Die Gäste berichteten, dass sie in Klassenstufe 5 mit rund 250 Schülern in fünf Klassen gestartet waren. Klassenstärken von etwa 50 Schülern waren damals keine Seltenheit. Um die große Zahl an Schülerinnen und Schülern unterbringen zu können, gab es sogar eine Zweigstelle des AEG in der Schubertstraße. Ende der 1960er Jahre galt das heutige Albert-Einstein-Gymnasium als die größte Schule im südwestdeutschen Raum. Vielleicht werden beim Schulfest im kommenden Jahr zum 125-jährigen Bestehen des AEG noch viele weitere ehemalige Schülerinnen und Schüler den Weg zurück an ihre alte Schule finden.