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Öffentlicher Anzeiger - Stadt Püttlingen
Ausgabe 7/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Aus der Sitzung des Stadtrates vom 12.12.2025

In seiner Sitzung am 12. Dezember 2025 befasste sich der Stadtrat der Stadt Püttlingen unter anderem mit dem Tätigkeitsbericht der Kommunalen Frauenbeauftragten sowie mit ersten Überlegungen zur Neugestaltung der Ortsmitte Köllerbach. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Änderung der Kitasatzung, die Änderung der Abwassergebührensatzung sowie die Festsetzung des Jahresabschlusses 2024 und die Entlastung der Bürgermeisterin, die bereits in der Ausgabe 51/2025 bekanntgemacht wurden.

Tätigkeitsbericht der Kommunalen Frauenbeauftragten

Die Kommunale Frauenbeauftragte Margret Schmidt stellte ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor, der im Bürgerinformationssystem über die Internetseite der Stadt Püttlingen eingesehen werden kann. In ihrem Rückblick verwies sie auf viele Veranstaltungen, zu denen sie im Laufe des Jahres eingeladen hatte, darunter das Frauenkino, die Aktion „One Billion Rising“ sowie den Vortrag „Hillengret“ mit Prof. Dr. Conrad. Besonders deutlich wurde der hohe Beratungsbedarf: In ihrer Sprechstunde verzeichnete sie 427 persönliche Kontakte, hinzu kamen über 500 telefonische Beratungen. Unterstützung suchten Bürgerinnen und Bürger unter anderem bei Themen wie häuslicher Gewalt, Trennungssituationen, aber auch bei Wohngeldanträgen oder Anliegen gegenüber der Agentur für Arbeit. Frau Schmidt ist telefonisch unter 06898/691-121 erreichbar. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Männer.

Neugestaltung Ortsmitte Köllerbach

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Neugestaltung der Ortsmitte Köllerbach. Herr Stein von der Verwaltung stellte hierzu ein Arbeitspapier mit ersten Ideen vor. Der Stadtrat beschloss, die Verwaltung zu beauftragen, weitergehende Untersuchungen zur Umsetzbarkeit sowie zur Förder- und Genehmigungsfähigkeit der Maßnahmen durchzuführen. Eine konkrete Umsetzung ist damit noch nicht verbunden.

Für den Bereich des Tennisplatzes Köllerbach wurde festgehalten, dass dort fünf Wohnmobilstellplätze mit entsprechender Infrastruktur, eine Fahrrad-Reparaturstation sowie ein Grillplatz vorgesehen werden sollen. Flächen für weitere Aktivitäten sind nicht geplant, zudem soll eine Außengastronomie priorisiert werden.

Am Köllner Platz soll eine Wohnnutzung nicht weiterverfolgt werden, da die Fläche weiterhin als Festplatz benötigt wird. Zudem soll geprüft werden, ob der Containerstellplatz durch eine Einfriedung beziehungsweise einen Sichtschutz gestaltet werden kann.

Für den Bereich der Sprenger Straße, insbesondere zwischen der Einmündung der Fresagrandinariastraße und der Hauptstraße, wurden von Seiten der Verwaltung verschiedene gestalterische und verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Aufwertung des Bereiches vorgeschlagen. Der Stadtrat hat sich gegen die vorgeschlagenen Maßnahmen ausgesprochen: Eine Ergänzung durch eine 30-km/h-Beschilderung soll nicht erfolgen, die straßenbegleitenden Stellplätze sollen nicht neu geordnet und auch nicht durch Hochstämme begrünt werden. Im Bereich der Einmündung zur Burganlage ist keine optische Aufwertung durch Aufpflasterung, Begrünung oder ein Torelement vorgesehen. Ebenso soll auf eine zusätzliche Möblierung mit Bänken, neuen Abfallbehältern oder Laternen verzichtet werden.

Gleichzeitig sollen Sichtachsen, beispielsweise vom Köllner Platz in Richtung Burg, geschaffen werden. Bei der Prüfung möglicher Fördermittel soll insbesondere auch die Inanspruchnahme des Infrastrukturfonds in Erwägung gezogen werden.

Der Stadtrat machte damit deutlich, dass die vorgestellten Ideen zunächst einer vertieften Prüfung unterzogen werden, bevor über konkrete Umsetzungsschritte entschieden wird.