Im März nahmen die Pädagogen der Kita Luhnewichtel an einem sechsstündigen Weiterbildungstag zum Thema „Zwergensprache - Verständigung im Handumdrehen“ teil. Ziel der Fortbildung war es, eine neue Möglichkeit kennenzulernen, um bereits mit den jüngsten Kindern besser kommunizieren zu können.
Die sogenannte Zwergensprache, auch Babyzeichensprache genannt, nutzt einfache Handzeichen, die aus der Gebärdensprache abgeleitet sind. Sie ermöglicht es Babys und Kleinkindern, ihre Bedürfnisse und Gedanken auszudrücken, noch bevor sie sprechen können. So können Kinder zum Beispiel mit einfachen Gesten zeigen, dass sie Hunger haben, etwas trinken möchten oder ein bestimmtes Tier sehen.
Während der Fortbildung lernten die pädagogischen Fachkräfte verschiedene alltagsnahe Zeichen kennen und übten deren Anwendung in typischen Situationen aus der Krippen- und Kitaarbeit. Spielerische Übungen, Lieder und praktische Beispiele zeigten, wie die Zeichen ganz natürlich in den Tagesablauf integriert werden können.
Die Zwergensprache verfolgt mehrere wichtige Ziele: Sie unterstützt die frühe Kommunikation zwischen Erwachsenen und Kindern, stärkt die Bindung und kann Frustration bei Kindern reduzieren, wenn sie ihre Bedürfnisse besser mitteilen können. Gleichzeitig wird die sprachliche Entwicklung gefördert, da die Zeichen stets gemeinsam mit gesprochenen Worten verwendet werden.
Für das Team der Kita Luhnewichtel war der Weiterbildungstag eine wertvolle Erfahrung. Viele neue Impulse und praktische Ideen konnten mitgenommen werden, um die Kommunikation mit den Kleinsten im Kita-Alltag noch bewusster zu gestalten.
Die Pädagogen freuen sich darauf, erste Zeichen künftig spielerisch mit den Kindern auszuprobieren und so neue Wege der Verständigung zu eröffnen.
Das Team der Kita Luhnewichtel