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Nachrichtenblatt Rehlingen-Siersburg
Ausgabe 16/2026
Der Bürgermeister informiert
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Der Bürgermeister informiert

Im Austausch mit der Autobahn GmbH: Gemeinde setzt sich weiter für Lärmschutz in Fremersdorf ein

Nachdem im Bereich Mechern eine Lärmschutzwand errichtet wurde, richtet sich der Blick in unserer Gemeinde nun wieder verstärkt auch auf die Situation in Fremersdorf. Seit vielen Jahren wünschen wir uns dort ebenfalls eine Erweiterung der bestehenden Lärmschutzwand. Bereits in anderen Bereichen unserer Gemeinde wurden Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen des Verkehrslärms der Autobahn abzumildern. So bestehen im Bereich Rehlingen mit einem Damm und begleitendem Bewuchs bereits Schutzwirkungen, die den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen. Wegen der besonderen topografischen Lage kommen dort andere Lösungen zum Tragen als in Fremersdorf. Gerade deshalb ist es aus Sicht der Gemeinde wichtig, die Situation in Fremersdorf eigenständig zu bewerten und mögliche zusätzliche Schutzmaßnahmen gezielt voranzubringen.

 

 

Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Verkehrslärm ist für die Gemeinde ein wichtiges Anliegen. Deshalb steht die Gemeindeverwaltung weiterhin im engen Austausch mit der Autobahn GmbH, um die Lärmsituation im Bereich Fremersdorf aufmerksam zu begleiten und die Interessen unserer Gemeinde klar zu vertreten.

Auf eine entsprechende Anfrage hin hat die Autobahn GmbH nun mitgeteilt, dass der betroffene Abschnitt der A 8 weiterhin aus lärmtechnischer Sicht betrachtet wird. Für den Bereich Fremersdorf und Niederau ist ein eigenes Gutachten vorgesehen. Nachdem die ursprüngliche Bearbeitung aufgrund personeller Engpässe des beauftragten Büros nicht abgeschlossen werden konnte, wird das Gutachten nun neu vergeben. Nach Mitteilung der Autobahn GmbH werden die Ergebnisse im Laufe des Jahres 2026 erwartet.

Erst auf Grundlage dieses Gutachtens kann bewertet werden, in welchem Umfang die Wohnbebauung in Fremersdorf von Verkehrslärm betroffen ist und welche möglichen Lärmschutzmaßnahmen in Betracht kommen. Dazu zählen grundsätzlich sowohl aktive Maßnahmen, beispielsweise baulicher Lärmschutz, als auch passive Maßnahmen.

Für die Gemeinde ist entscheidend, dass das Thema weiter auf der Agenda bleibt und von Seiten der Autobahn GmbH geprüft wird. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Untersuchungen fortgeführt werden und erwarten uns von dem neuen Gutachten eine belastbare Grundlage für die weiteren Entscheidungen. Aus Sicht der Gemeinde ist klar, dass wir den Prozess weiterhin eng begleiten werden und uns mit Nachdruck für Verbesserungen für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner einsetzen.

Wir hoffen sehr, dass die Ergebnisse des Gutachtens die Belastung in Fremersdorf deutlich belegen und damit weitere Schritte zum Schutz der Anlieger möglich werden.