Titel Logo
Nachrichtenblatt Rehlingen-Siersburg
Ausgabe 30/2026
Aus unserer Gemeinde
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher:

Dazu wurde sowohl eine horizontale Personenrettung im Höhlenrundgang als auch eine vertikale Rettung im Treppenbereich unter Einsatz eines Auf- und Abseilgeräts mit Absturzsicherung durchgeführt

Feuerwehr trainiert in der Niedaltdorfer Tropfsteinhöhle

Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher der Niedaltdorfer Tropfsteinhöhle hat für die Gemeinde oberste Priorität. Um auch auf außergewöhnliche Einsatzlagen bestmöglich vorbereitet zu sein, führten die Löschbezirke Niedaltdorf und Eimersdorf der Freiwilligen Feuerwehr eine realitätsnahe Einsatzübung in der Tropfsteinhöhle durch.

Im Mittelpunkt der Übung standen verschiedene Einsatzszenarien, wie sie sich in der besonderen Umgebung der Höhle ereignen könnten. Trainiert wurden unter anderem die Rettung verletzter Personen aus schwer zugänglichen Bereichen, die Orientierung unter erschwerten Sichtverhältnissen sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit der Einsatzkräfte in den engen und verwinkelten Höhlengängen..

 

 

Ein möglicher Einsatz in der Niedaltdorfer Tropfsteinhöhle würde die Feuerwehr vor ganz besondere Herausforderungen stellen: Die natürlichen Gegebenheiten mit schmalen Passagen, rutschigem Untergrund, geringer Deckenhöhe, hoher Luftfeuchtigkeit und begrenzten Bewegungsmöglichkeiten erfordern nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch speziell abgestimmte Einsatzabläufe. Standardmaßnahmen können hier in der Regel nicht ohne Weiteres angewendet werden. Der stellvertretende Wehrführer Peter Mellinger betonte, dass grundsätzlich jeder Einsatzort besondere Herausforderungen mit sich bringt, aber die Tropfsteinhöhle natürlich umso ungewöhnlichere. Umso wichtiger sei es, solche Situationen unter realistischen Bedingungen zu üben, um Abläufe zu optimieren und die Einsatzkräfte gezielt auf mögliche Notfälle vorzubereiten.

Bürgermeister Joshua Pawlak bedankte sich herzlich bei den ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihr großes Engagement und ihre Bereitschaft, sich kontinuierlich fortzubilden und auf besondere Einsatzlagen vorzubereiten. Er betonte, dass die Feuerwehr maßgeblich dazu beiträgt, dass Besucherinnen und Besucher die Niedaltdorfer Tropfsteinhöhle sicher erleben können.

 

 

Regelmäßige Übungen wie diese sind ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. Sie stärken nicht nur die Handlungssicherheit der Einsatzkräfte, sondern sorgen auch dafür, dass im Ernstfall gemeinsam mit der Grubenwehr Auersmacher schnell, professionell und koordiniert geholfen werden kann.