Coworking kann gerade im ländlichen Raum einen wichtigen Beitrag leisten. Nach den Erfahrungen der Corona-Zeit sind Orte für persönliche Begegnung und Austausch wieder besonders gefragt. Ein Coworking Space bietet die Möglichkeit, dass Menschen aus unterschiedlichen Berufen zusammenkommen, Kontakte knüpfen und sich gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig werden lokale Unternehmen sichtbarer und neue Verbindungen innerhalb der Region geschaffen. Das stärkt die örtliche Wirtschaft und fördert die Zusammenarbeit vor Ort. Auch der Pendelverkehr kann reduziert werden, wenn Beschäftigte wohnortnah arbeiten können.
Beim Tag der offenen Tür von coworking:66 kamen interessierte Besucherinnen und Besucher zusammen, um das Haus kennenzulernen, sich auszutauschen und einen Eindruck von der zukünftigen Entwicklung des Coworking Spaces zu gewinnen.
Das abwechslungsreiche Programm mit der Fotografin Christine Schulte und der Tattowiererin Steffi füllte die Räume mit Leben und brachte unterschiedliche Themen und Menschen zusammen. Neben kreativen Angeboten und persönlichen Gesprächen stand vor allem das Kennenlernen und Vernetzen im Mittelpunkt.
Ein besonderer Programmpunkt war der Talk mit Lucy Graf von @kleineideenschmiede. Dabei erhielten die Gäste interessante Einblicke in die Welt der sozialen Medien. Themen wie Sichtbarkeit, ein authentischer Auftritt, passende Inhalte und der bewusste Umgang mit Social Media wurden praxisnah vermittelt und sorgten für einen lebendigen Austausch.
Der Tag der offenen Tür zeigte, welches Potenzial in coworking:66 als Ort für Begegnung, Ideen, Austausch und gemeinsames Gestalten steckt. Die vielen Gespräche und neuen Kontakte machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Auftakt für die weitere Entwicklung des Projekts.