In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich in Kirchheilingen Fälle von Vandalismus und Sachbeschädigung. Zerstörung oder Beschädigung von öffentlichen Einrichtungen trüben nicht nur das schöne Ortsbild, sondern treffen letztlich uns alle, denn öffentliche Einrichtungen und Plätzen gehören der gesamten Gemeinschaft.
Betroffen waren unter anderem eine Bushaltestelle, die Umzäunung eines Sportplatzes und Verkehrsschilder, die beklebt oder gar entfernt wurden. Die entstandenen Schäden verursachen nicht nur erhebliche Kosten, sondern binden auch Zeit und Ressourcen, die an anderer Stelle dringend benötigt würden.
Neben diesen unmittelbaren Folgen für die Gemeinde sollten auch die möglichen Konsequenzen für die Täter nicht unterschätzt werden. Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine strafbare Handlung, welche mit nicht unerheblichen Strafen geahndet werden kann.
Wir möchten daher alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Eltern, dazu aufrufen, dieses Thema auch mit ihren Kindern zu besprechen. Oft steckt keine böse Absicht dahinter, sondern Unachtsamkeit oder Gruppendruck. Umso wichtiger ist es, frühzeitig darüber zu sprechen, was Vandalismus bedeutet und welche Folgen er hat - sowohl für die Betroffenen als auch für die Verursacher.
Kirchheilingen lebt von seiner Gemeinschaft und dem Engagement seiner Vereine und einzelner Bewohner. Dieser Einsatz sollte entsprechend mit respekt- und verantwortungsvollem Verhalten gewürdigt und bewahrt werden.
Sandra Knäbe
im Namen des Gemeinderates