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Das Heimatblatt
Ausgabe 6/2026
Gemeinde Kyffhäuserland
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Feierliche Einweihung erfolgte an der Barbarossahöhle Kyffhäuserland-Radweg eröffnet

Knut Hoffmann erläutert den Weg von der Idee zum erfolgreich abgeschlossenen Radwegeprojekt.

Band durchgeschnitten, Kyffhäuserland-Radweg Radweg eröffnet. vlnr: David Gregosz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Knut Hoffmann (Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland), Dr. Jeannine Wehner (Referentin Nationale Klimaschutzinitiative im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Heike Bach (Ingenieurbüro Bach), Prof. Ute Büchner, Antje Hochwind-Schneider (Landrätin Kyffhäuserkreis).

Kyffhäuserland-Radweg eröffnet

Zahlreiche Gäste waren am Samstag, den 16. Mai, anwesend, als Knut Hoffmann, Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland erklärte: „Wir haben es geschafft, der Kyffhäuserland-Radweg ist eröffnet!“

An der Barbarossahöhle wurde das Band feierlich durchgeschnitten und der Radweg der Öffentlichkeit übergeben. „Ich freue mich, dass das Radfahren in unserer Region immer beliebter wird!“ betonte Antje Hochwind-Schneider, Landrätin des Kyffhäuserkreises. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf den kürzlich begonnen Bau des Kyff-Helbe-Radweges, der Ebeleben an den Unstrut-Werra-Radweg anbinden wird. Außerdem lud sie Radfahrer ein, sich an der Aktion Stadtradeln zu beteiligen, die noch bis zum 29. Mai im Kyffhäuserkreis läuft.

An der Barbarossahöhle konnten die Gäste den letzten von drei fertiggestellten Bauabschnitten des Kyffhäuserland-Radweges besichtigen, der Richtung Steinthaleben führt. Mit einem Radwege-Quiz wurden an diesem Tag die Besonderheiten des Radweges erlebbar.

Durch den fertiggestellten Kyffhäuserland-Radweg schließt sich eine wichtige Lücke im regionalen und überregionalen Radwegenetz. Das fördert zum einen den Alltags-Radverkehr in der Region, indem Einkaufs- und Arbeitswege zwischen Bad Frankenhausen, Sondershausen, Nordhausen und Erfurt ermöglicht werden. Aber auch der touristische Radverkehr wird gefördert durch die Verbindung attraktiver Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Kyffhäuserland. Da der Kyffhäuserland-Radweg eine wichtige Lücke im Harz-Rennsteig-Radweg schließt, wird auch ein wichtiger Beitrag zum überregionalen Tourismus geleistet.

Getrennt vom Straßenverkehr führt der Kyffhäuserland-Radweg durch reizvolle Landschaft: vom Unstrut-Werra-Radweg bei Göllingen über Bendeleben zur Barbarossahöhle und von dort weiter über Steinthaleben nach Badra. Als letzter Bauabschnitt wurde die Teilstrecke Barbarossahöhle – Steinthaleben abgeschlossen, welche die Radwege-Anbindung nach Nordhausen realisiert.

Mit dem Modellvorhaben „NKI: KYLA-Kyffhäuserland-Radweg“ hat die Gemeinde Kyffhäuserland in den Jahren 2022 bis 2026 nicht nur ihr Radwegenetz ausgebaut. Es wurden E-Bikes für den Radverleih am Kyffhäuserland-Radweg angeschafft. Am Besucherzentrum der Barbarossahöhle entstand eine Reparaturstation mit Parkgaragen. E-Bike-Ladepunkte sind hier und an der Orangerie in Bendeleben zu finden. Außerdem wurden am Radweg drei Rastplätze errichtet.

Über ein begleitendes Monitoring wurden Treibhausgas-Einsparpotentiale ermittelt. Hierbei lag der Fokus sowohl auf dem touristischem als auch auf dem Alltags-Radverkehr. Als Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur wurden 170 Bäume und 100 m Hecken gepflanzt. Ein Artenschutzturm am Radweg gibt künftig Wildbienen, Vögeln und Fledermäusen Unterschlupf.

Bürgermeister Hoffmann resümiert: „Durch das Modellvorhaben „NKI: KYLA-Kyffhäuserland-Radweg“ wurde unser Radwegenetz nachhaltig ausgebaut: für den Alltags-Radverkehr, für den Radtourismus und für unser Klima!“

Das Modellvorhaben „NKI: KYLA-Kyffhäuserland-Radweg“ (2022-2026) wurde mit rund 3,1 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zu rund 95 % gefördert. Den Eigenanteil erbrachte die Gemeinde Kyffhäuserland. Planungs- und Baunebenkosten übernahm im Vorfeld das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Klimaschutz.

 

 

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Julia Hornickel

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