Titel Logo
Amtsblatt der Stadt Werra-Suhl-Tal
Ausgabe 4/2026
Informationen
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Kirche Berka

Kirchliche Nachrichten

Pfarrbereich Berka/Werra

Berka-Dankmarshausen-Dippach-Herda-

Gospenroda-Vitzeroda-Horschlitt-Großensee

„Die Hoffnung ist wie ein sicherer

und fester Anker für unsere Seele.“ Hebr 6,19

Ein Anker hat Gewicht. Er kann ein Schiff festhalten, auch wenn Wind und Wellen daran ziehen. Doch was könnte ein solcher Anker für unser inneres Leben sein?

Vieles in unserer Zeit wirkt unsicher. Vertrautes verändert sich, Gewissheiten geraten ins Wanken, und nicht selten steht die Frage im Raum: Was wird noch kommen?

Dabei gehört Unsicherheit wohl grundsätzlich zum Leben. Auch wenn wir es gern anders hätten: Die Zukunft bleibt offen. Wir wissen nicht, was vor uns liegt. Und doch spüren wir, wie sehr wir an dem hängen, was uns vertraut ist.

Gerade deshalb stellt sich die Frage: Gibt es etwas, das trägt? Etwas, das Halt geben kann - auch wenn vieles unklar bleibt?

Die Zeit nach Ostern bringt hier einen besonderen Gedanken ins Spiel. Die Erzählung von der Auferstehung Jesu deutet darauf hin, dass selbst der Tod nicht das letzte Wort haben muss. Was wie ein endgültiges Scheitern aussieht, kann sich verwandeln. Vielleicht liegt genau darin ein Ansatz für Hoffnung: dass Leben größer ist, als wir es sehen.

Auch der Hebräerbrief spricht von einer Hoffnung, die Halt geben kann - wie ein Anker für die Seele. Dahinter steht das Vertrauen, dass Gottes Zusage Bestand haben könnte, auch wenn wir sie nicht immer greifen können. Dass es eine Treue gibt, die über unsere eigenen Schwankungen hinausgeht.

Diese Hoffnung ist kein Besitz, den man einfach festhalten kann. Sie bleibt oft tastend, manchmal fragend. Und doch kann sie eine Richtung geben: den Blick darauf, dass unser Leben nicht nur von Unsicherheit bestimmt ist.

Vielleicht bedeutet christliche Hoffnung gerade das: sich vorsichtig darauf einzulassen, dass da mehr sein könnte - mehr Halt, mehr Zukunft, mehr Leben, als wir im Moment erkennen.

Der „Anker“ liegt dann nicht in dem, was wir sicher wissen, sondern in dem, worauf wir vertrauen lernen. Und manchmal reicht schon diese leise Hoffnung, um nicht ganz den Halt zu verlieren.

Wichtiges aus dem Pfarrbereich Berka/Werra

Taufsamstage 2026

Taufen von Kindern und Erwachsenen finden in der Regel in einem Gottesdienst am Sonntag statt, da sie ein sichtbares Zeichen der Aufnahme in die christliche Gemeinde vor Ort und gleichzeitig in die weltweite Gemeinschaft der Christen ist. Dennoch besteht oft der Wunsch, die Taufe an einem Samstag außerhalb des regulären Gottesdienstes zu feiern. Diesem Wunsch entsprechen wir als Kirchengemeinden, indem wir in jedem Monat des Jahres einen Samstag als Taufsamstag feiern. An diesen Taufsamstagen werden dann mehrere Menschen in einem Gottesdienst getauft.

Die Termine für 2026 sind folgende:

23.05., 20.06., 25.07., 29.08., 19.09., 10.10., 14.11.;

Hochzeits- und Ehejubiläen

Sie haben ein rundes oder hohes Hochzeitsjubiläum und wünschen sich dazu eine Andacht oder einen Gottesdienst oder einfach einen kirchlichen Besuch, dann bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen und uns diesen Wunsch mitzuteilen, damit wir uns für Sie Zeit nehmen können. Ohne Ihre Meldung haben wir leider keine Kenntnis von Ihrem besonderen Ehrentag.

Besuche zu Hause

Ein großes Pfarramt wie das Pfarramt Berka/Werra mit seinen knapp 2000 Gemeindegliedern braucht einiges Engagement und Aufmerksamkeit, damit niemand verloren geht und vergessen wird. Auch wenn ich in den einzelnen Orten viel unterwegs bin, kann es doch sein, dass ich nicht alle Menschen erreichen kann, die einen Besuch von mir erwarten. Jede und jeder kennt die Dynamik, die sich in einem Ort entwickeln kann, wenn einer vom Pfarrer Besuch bekommt und jemand anderes vielleicht nicht.

Wenn dies geschieht, dann ist das keine böse Absicht, sondern auf einen Mangel an fehlende Informationen zurückzuführen. Je besser ich informiert bin, wer meinen Besuch wünscht, je eher kann ich mich auf den Weg machen. Ich besuche Sie gerne und bin dazu aber auch auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie besucht werden möchten oder jemanden wissen, die oder der vom Pfarrer besucht werden will, dann teilen Sie mir dies bitte mit.

Denn solche Informationen sind eine Grundlage meiner seelsorgerlichen Arbeit.