Berka-Dankmarshausen-Dippach-Herda-Gospenroda-
Vitzeroda-Horschlitt-Großensee
| Evangelisches Pfarramt Berka/Werra Kirchplatz 9 99837 Werra-Suhl-Tal www.pfarramt-berka.de | Pfarrer Dr. André Krauß 036922/28350 andre.krauss@ekmd.de | Gemeindebüro Di-Fr 9-14 Uhr Anja Böttner 036922/409325 anja.boettner@ekmd.de |
Viele von euch kennen dieses Gefühl: Die großen Ferien gehen zu Ende, und plötzlich steht ein neuer Abschnitt vor der Tür. Für manche beginnt nach den Sommerferien eine neue Klasse. Neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Lehrer, neue Fächer - und vielleicht auch neue Herausforderungen. Manches wird spannend sein, manches ungewohnt und manches vielleicht auch schwierig.
Andere starten in eine Ausbildung. Ein neuer Arbeitsplatz, neue Kolleginnen und Kollegen, Berufsschule, Verantwortung und ein ganz anderer Alltag als bisher.
Wieder andere beginnen ein Studium und ziehen in eine fremde Stadt. Alles ist neu: die Umgebung, die Menschen, die Abläufe. Man muss seinen Platz erst finden.
Und manche wagen sogar einen noch größeren Schritt: ein Freiwilliges Soziales Jahr, ein Auslandsjahr oder einen anderen Dienst fern von zu Hause. Ein neuer Alltag, eine neue Sprache, neue Freunde - und oft auch ein bisschen Heimweh.
So unterschiedlich diese Wege auch sind - sie haben etwas gemeinsam: Etwas Neues beginnt. Neuanfänge sind etwas Schönes. Sie eröffnen Möglichkeiten. Sie schenken Chancen, Neues zu entdecken, Menschen kennenzulernen und den eigenen Weg weiterzugehen. Es ist ein bisschen so, als würde man unbekanntes Land betreten. Niemand weiß genau, was hinter der nächsten Kurve liegt. Aber genau darin liegt auch die Spannung. Wir dürfen unsere eigenen Spuren hinterlassen. Und doch gehören zu jedem Neuanfang auch Unsicherheit und Fragen: Werde ich Anschluss finden? Schaffe ich die Anforderungen? Werde ich mich wohlfühlen? Was ist, wenn ich Fehler mache oder mich einsam fühle?
Ich glaube, diese Gedanken kennt fast jeder Mensch. Auch ich kenne sie.
Als in meinem eigenen Leben einmal ein großer Umbruch bevorstand, ist mir ein Bibelvers begegnet, der mir bis heute Kraft gibt. Er steht im ersten Kapitel des Josuabuches: „Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“
(Josua 1,9)
Das Besondere an diesem Vers ist: Gott verspricht nicht, dass alles leicht wird. Er sagt nicht, dass es keine Schwierigkeiten geben wird. Aber er verspricht etwas viel Wichtigeres: Du musst deinen Weg nicht allein gehen.
Wo immer euch der nächste Schritt hinführt - in eine neue Klasse, eine Ausbildung, ein Studium oder in ein fremdes Land -, Gott geht mit. Er kennt eure Sorgen, eure Hoffnungen und eure Träume. Er begleitet euch, auch dann, wenn ihr ihn vielleicht nicht sofort spürt. Deshalb wünsche ich euch von Herzen Mut für alles Neue. Neugier auf das, wasm vor euch liegt. Menschen, die euch gut tun. Und das Vertrauen, dass Gott euch auf jedem Schritt begleitet.
Geht euren Weg mit offenen Augen und offenem Herzen.
Habt keine Angst vor dem Neuen. Denn ihr geht ihn nicht allein.
Ihr und euer Pfarrer André Krauß
Taufen von Kindern und Erwachsenen finden in der Regel in einem Gottesdienst am Sonntag statt, da sie ein sichtbares Zeichen der Aufnahme in die christliche Gemeinde vor Ort und gleichzeitig in die weltweite Gemeinschaft der Christen ist. Dennoch besteht oft der Wunsch, die Taufe an einem Samstag außerhalb des regulären Gottesdienstes zu feiern. Diesem Wunsch entsprechen wir als Kirchengemeinden, indem wir in jedem Monat des Jahres einen Samstag als Taufsamstag feiern. An diesen Taufsamstagen werden dann mehrere Menschen in einem Gottesdienst getauft.
Die Termine für 2026 sind folgende:
29.08., 19.09.,10.10.,14.11.;
Sie haben ein rundes oder hohes Hochzeitsjubiläum und wünschen sich dazu eine Andacht oder einen Gottesdienst oder einfach einen kirchlichen Besuch, dann bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen und uns diesen Wunsch mitzuteilen, damit wir uns für Sie Zeit nehmen können. Ohne Ihre Meldung haben wir leider keine Kenntnis von Ihrem besonderen Ehrentag.
Ein großes Pfarramt wie das Pfarramt Berka/Werra mit seinen knapp 2000 Gemeindegliedern braucht einiges Engagement und Aufmerksamkeit, damit niemand verloren geht und vergessen wird. Auch wenn ich in den einzelnen Orten viel unterwegs bin, kann es doch sein, dass ich nicht alle Menschen erreichen kann, die einen Besuch von mir erwarten. Jede und jeder kennt die Dynamik, die sich in einem Ort entwickeln kann, wenn einer vom Pfarrer Besuch bekommt und jemand anderes vielleicht nicht.
Wenn dies geschieht, dann ist das keine böse Absicht, sondern auf einen Mangel an fehlende Informationen zurückzuführen. Je besser ich informiert bin, wer meinen Besuch wünscht, je eher kann ich mich auf den Weg machen. Ich besuche Sie gerne und bin dazu aber auch auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie besucht werden möchten oder jemanden wissen, die oder der vom Pfarrer besucht werden will, dann teilen Sie mir dies bitte mit.
Am Anfang dieser Information soll vor allem eines stehen: ein herzliches Dankeschön. Seit vielen Jahren wird das regionale Erntedankfest des Pfarrbereiches von einer beeindruckenden Gemeinschaft getragen: Vereine, Familien, der Frauenkreis, der Gemeindekirchenrat sowie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bringen ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Tatkraft ein und machen dieses Fest Jahr für Jahr möglich.
Ob beim Auf- und Abbau, in der Kaffeestube, am Grill, an den Getränke- und Marktständen, beim Backen, beim Schmücken oder an einer der vielen anderen Aufgaben - überall sind Menschen, die mit anpacken und sich mit großem Engagement einbringen.
Ohne dieses Engagement gäbe es kein Erntedankfest. Es ist ein Geschenk für unsere Kirchengemeinden, für unsere Stadt und für die vielen Besucherinnen und Besucher, die Jahr für Jahr mit uns feiern. Dafür sagen wir von Herzen: Danke!
Gerade weil wir das Engagement unserer vielen Ehrenamtlichen so sehr schätzen, möchten wir unser regionales Erntedankfest künftig neu gestalten. Das regionale Erntedankfest des Pfarrbereiches in der St. Laurentiuskirche Berka mit anschließendem Bauernmarkt im Pfarrgarten wird künftig im zweijährigen Rhythmus stattfinden.
Mit diesem neuen Rhythmus verbinden wir zwei Anliegen, die uns besonders am Herzen liegen.
Zum einen möchten wir sorgsam mit den Kräften der vielen Menschen umgehen, die dieses Fest Jahr für Jahr mit großem Einsatz tragen. Ein Fest dieser Größe lebt von unzähligen helfenden Händen. Hinter den Kulissen wird über Wochen hinweg geplant, organisiert, aufgebaut, gebacken, dekoriert und vorbereitet. Dieses Engagement ist unbezahlbar - und genau deshalb möchten wir es bewahren. Ehrenamt soll Freude machen und auch langfristig mit Begeisterung gelebt werden können.
Zum anderen möchten wir den Gemeinden unseres Pfarrbereiches in den Zwischenjahren bewusst Raum geben, zu ihren eigenen Erntedankgottesdiensten und Festen einzuladen. So bleiben die unterschiedlichen Traditionen lebendig und bereichern das kirchliche Leben in
unserer Region. Das große regionale Erntedankfest bleibt dadurch ein besonderer Höhepunkt, auf den sich alle freuen können, während gleichzeitig die Gemeinden, die in einem Jahr einladen, ihre eigenen Traditionen pflegen und gestalten können.
Für dieses Jahr bedeutet das: Das regionale Erntedankfest in Berka pausiert planmäßig. Stattdessen laden wir herzlich dazu ein, die Erntedankgottesdienste und Feste der Gemeinden zu besuchen, die in diesem Jahr Gastgeber sind.
Wir sehen darin zugleich eine gute Chance: Unser Pfarrbereich wächst immer weiter zusammen. Wer die Einladungen der verschiedenen Gemeinden annimmt, lernt andere Orte und ihre Traditionen kennen und stärkt damit das Miteinander in unserem Pfarrbereich. Wir freuen uns, wenn viele Menschen diese Möglichkeit nutzen.
Wir freuen uns schon heute darauf, das nächste regionale Erntedankfest des Pfarrbereiches mit Bauernmarkt voraussichtlich am Sonntag, dem 19. September 2027, wieder gemeinsam in der St. Laurentiuskirche in Berka zu feiern. Merken Sie sich diesen Termin gerne schon heute vor - wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen!
Der Gemeindekirchenrat der Kirchengemeinde Berka/Werra
Pfarrer André Krauß
„Die ganze Welt ist Bühne.“
Frei nach William Shakespeare.
Im Rahmen unseres Gemeindekonzeptes „Kirche und Kultur“ ist die Idee entstanden, eine Theatergruppe ins Leben zu rufen. Noch gibt es diese Gruppe nicht. Es gibt weder ein fertiges Stück noch festgelegte Rollen oder ein abgeschlossenes Konzept. Auch ein Termin für ein erstes Treffen steht noch nicht fest. Alles ist offen - und soll gemeinsam mit den Menschen entstehen, die Freude daran haben, sich auf dieses neue Vorhaben einzulassen.
Eingeladen sind alle, die Lust am Theaterspielen haben - unabhängig von Alter, Bühnenerfahrung oder kirchlicher Bindung. Theater bedeutet zunächst einmal Freude: in andere Rollen schlüpfen, gemeinsam lachen, Neues ausprobieren und miteinander etwas entstehen lassen. Doch Theater kann noch mehr. Es erzählt vom Leben, von unseren Hoffnungen und Ängsten, von Liebe und Einsamkeit, von Schuld und Vergebung, von Aufbruch, Scheitern und Neuanfang. Es stellt Fragen, auf die es nicht immer schnelle Antworten gibt: Was trägt uns? Wonach sehnen wir uns? Was macht unser Leben aus? Und was gibt uns Hoffnung?
Genau hier begegnen sich Kirche und Kultur. Beide beschäftigen sich mit den großen und kleinen Geschichten des menschlichen Lebens. Beide schaffen Räume, in denen Menschen sich selbst und anderen neu begegnen können.
Die mögliche Theatergruppe soll deshalb keine klassische „Kirchentheatergruppe“ sein. Sie soll offen sein für unterschiedliche Menschen, Erfahrungen und Überzeugungen. Im Mittelpunkt stehen die Freude am gemeinsamen Spiel, die Gemeinschaft und das Interesse an den existenziellen Fragen unseres Lebens.
Welche Form die Gruppe einmal haben wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Denkbar sind Komödien ebenso wie nachdenkliche Stücke, eigene Szenen, literarische Texte oder kleine Aufführungen zu besonderen Anlässen. Vielleicht entsteht auch etwas ganz anderes. Das alles sollen diejenigen miteinander entscheiden und entwickeln, die sich von der Idee angesprochen fühlen.
Gesucht werden dabei nicht nur Schauspielerinnen und Schauspieler. Sondern auch Menschen, die Freude an Kostümen, Bühnenbild, Technik, Musik, Organisation oder am Schreiben haben, sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Lust, gemeinsam etwas Neues zu beginnen.
Wer sich von dieser Idee angesprochen fühlt, kann sich zunächst ganz unverbindlich melden. Sobald sich ein erster Kreis von Interessierten gefunden hat, wird gemeinsam ein Termin für ein Kennenlernen vereinbart.
| Pfarrer André Krauß | |
| E-Mail: | andre.krauss@ekmd.de |
| Telefon oder WhatsApp: | 036922 28350 |
Noch ist die Bühne leer.
Aber vielleicht finden sich Menschen,
die sie gemeinsam mit Leben füllen.