Mit Fördermitteln von Bund und Land wurden für jeden Ortsteil der Gemeinde neue Sirenen angeschafft. Sie sehen nicht nur anders aus als herkömmliche Sirenen, sondern können auch mehr. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner verbinden das Sirenensignal mit dem Feueralarm. Integriert in das von Bund und Ländern entwickelte Modulare Warnsystem (MoWaS) können sie neben weiteren Sirenensignalen z. B. auch für lokale Durchsagen genutzt werden.
Sirenensignale zur Warnung der Bevölkerung bei besonderen Gefahrenlagen:
| Sirenenprobe: | 1 Ton von 12 Sekunden Dauer |
| Entwarnung: | 1 Minute Dauerton |
| Feueralarm: | 3 Töne von je 12 Sekunden Dauer mit je 12 Sekunden Pause zwischen den Tönen |
Was ist zu tun?
Achten Sie als Verkehrsteilnehmer auf Fahrzeuge mit blauem Blinklicht und Martinshorn.
Warnung der Bevölkerung vor einer Gefahr:
6 Töne von je 5 Sekunden Dauer mit
je 5 Sekunden Pause zwischen den Tönen (1 Minute Heulton)
Was ist zu tun?
| - | Schalten Sie Ihre Rundfunkgeräte ein und achten Sie auf Durchsagen bei Regionalsendern. |
| - | Achten Sie auf Warnungen und Informationen in Warn-Apps für Ihr Smartphone, z. B. NINA. |
| - | Informieren Sie Nachbarn und Passanten, die diese Durchsage vielleicht nicht gehört haben. |
| - | Helfen Sie älteren oder behinderten Menschen, informieren Sie ausländische Mitbürger. |
| - | Befolgen Sie Anweisungen der Behörden. |
| - | Wählen Sie den Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei) nur im Notfall. |
| - | Bewahren Sie Ruhe. Suchen Sie Gebäude/Wohnungen auf. Schließen Sie Türen und Fenster. |
| - | Bleiben Sie dem Schadensgebiet fern, wenn Sie nicht direkt betroffen sind. Schnelle Hilfe braucht freie Wege! |
Eigens für die Bevölkerung wurde vom Ministerium für Inneres und Kommunales die Webseite www.sicherundgewarnt.de erstellt, auf der sich Interessierte über verschiedene Warnsysteme und den damit angebotenen Apps informieren können.