Thorsten-Maria Schmehr, Orgel
Wolfgang Münchow, Orgel
Vierhändige Orgelmusik erfreute sich im 19. Jahrhundert besonderer Beliebtheit. Gründe hierfür dürften sowohl die gleichzeitige Popularität des Klavierspiels
»a quatre mains« wie auch die Möglichkeit, die Klangentfaltung der Orgel durch zwei Spieler zu differenzieren und zu steigern, gewesen sein.
Auch Transkriptionen für Orgel waren bis weit ins 20. Jahrhundert eine bewährte Methode, um auch groß angelegte orchestrale Werke bekannt zu machen: Ein Orchester hatte längst nicht jeder Ort zu bieten, eine geeignete Orgel fand sich hingegen immer in der näheren Umgebung.
Wie also klingt vierhändige Orgelmusik? Wie schaffen es die Spieler, dass sie sich mit ihren Händen auf den vielen Manualen nicht verheddern? Und dann auch noch die Füße und das Bedienen der Setzeranlage für die diversen Registrierungen…
Vier Hände und Füße können doppelt so viel Lautstärke aus den Pfeifen herausholen, aber auch leise, romantische, zarte, ja geheimnisvolle Klänge hervorbringen. Die Haerpfer-Orgel der Kirche „St. Josef“ verfügt über zahlreiche, wunderschöne Register und ein sehr großes Klangspektrum.
Das von Thorsten-Maria Schmehr und Wolfgang Münchow ausgewählte Programm enthält neben Originalkompositionen auch Bearbeitungen für die Orgel zu vier Händen.
Freuen Sie sich auf faszinierende Kompositionen für die Orgel zu vier Händen.
Eintritt frei
Herzliche Einladung.